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170 neue Wachtmeister sind "Bereit für Österreich"

ENNS. Zur HUAk-Ausmusterungsfeier kam auch Minister Doskozil.

170 neue Wachtmeister sind "Bereit für Österreich"

Minister Hans Peter Doskozil mit den neun neuen Wachtmeisterinnen in der Ennser Stadthalle. Bild: eku

Man befinde sich in einer Phase, in der Politik und Bevölkerung die Fähigkeiten und Möglichkeiten des Heeres erkannt hätten – "wir müssen das nützen", sagte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SP) am Donnerstag in Enns. Er konnte bei der Ausmusterungsfeier der Heeresunteroffiziersakademie (HUAk) in der Stadthalle 170 Soldaten (darunter neun Frauen) zur Beförderung zum Wachtmeister und damit dem Start ihrer Unteroffizierslaufbahn gratulieren.

"Sie sind jung, motiviert und bringen neuen Schwung in ihre Einheiten für alle künftigen Einsätze mit", zeigte sich Doskozil überzeugt. Er ergänzte zudem die Worte des Chefs der Sektion IV, Einsatz, Generalleutnant Karl Schmidseder. Dieser hatte den neuen Unteroffizieren auf ihren Weg in eine positive Zukunft drei Punkte zum Beherzigen mitgegeben: Fachwissen ("schneller, besser sein"), Disziplin und Loyalität "nach oben, nach unten und zu den Kameraden". Für Doskozil gehört dazu aber auch "kritisch sein, Dinge hinterfragen und neue Ideen einbringen".

Dass die Ausmusterung erstmals im "Spätwinter" stattfinde, sei der neuen Ausbildung der Kaderanwärter geschuldet, mit der im September begonnen worden war, erklärte HUAk-Kommandant Brigadier Nikolaus Egger. "Handeln Sie als Mensch in allen Lebenslagen", gab Egger den Wachtmeistern mit. Seinem Ruf "Bereit" folgte aus 170 Kehlen ein lautstarkes "für Österreich".

650 Kaderanwärter

Ein Ruf übrigens, den schon im kommenden Jahr deutlich mehr junge Männer und Frauen in Enns ausstoßen werden, befand Generalleutnant Schmidseder. "Herr Bürgermeister", sagte er in Richtung des Ennser Stadtchefs Franz Stefan Karlinger (SP), "nächstes Jahr wird die Stadthalle für diese Feier zu klein."

Ein Blick auf die Zahl derer, die in den vergangenen Wochen bereits die erste Hürde der neuen Kaderanwärterausbildung erfolgreich überwunden haben, bestätigt diese Aussicht. Es waren 650 Berufsunteroffiziers-, Miliz-unteroffiziers-, Berufsoffiziers- und Milizoffiziersanwärter.

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Artikel Eike-Clemens Kullmann 10. Februar 2017 - 00:04 Uhr
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