Schärdinger Volkszeitung: Erfolgreiche Unternehmerin sind Sie bereits. Sollten Sie aber nicht auch überlegen, Eventmanagerin zu werden?
Doris Lang: Sie meinen, weil wir nicht nur die Dancingstars Simone und Alexander Kreissl, sondern auch Richard Lugner zum „Schärdinger Opernball“ nach Eggerding geholt haben?
Volkszeitung: Genau!
Lang: Das war aber eine relativ einfache Geschichte. Nur gedauert hat sie ein bisschen. Als „Mister Opernball“ hatten wir Richard Lugner im Visier, seit feststand, dass auch wir unseren Ball „Opernball“ nennen. Also haben wir angefragt. Beim ersten Mal mit null Reaktion. Beim zweiten Mal hieß es, Lugner hätte eine andere Verpflichtung. Dann haben wir Schaumrollenkönig Guschlbauer, einen persönlichen Freund Lugners, eingeschaltet. Und siehe da: Plötzlich hieß es, für ein gewisses Budget würde Lugner zu unserem Opernball kommen.
Volkszeitung: Was kostet Lugner?
Lang: Das sage ich natürlich nicht. Er ist aber auf jeden Fall leistbar. Und weil sich die Guschlbauers eingeschaltet haben, hat er auch nur die halbe Gage – für die wir im Nachhinein noch Sponsoren suchen – gekostet. Interessenten können sich bei mir melden.
Volkszeitung: Wann kam Lugner? Wann fuhr er?
Lang: Er ist als Überraschungsgast kurz vor Mitternacht gekommen. An seiner Seite Dschungelcamp- und Germanys Next Topmodel-Teilnehmerin Micaela Schäfer. Da haben die Ballbesucher ganz schön geschaut, als die beiden den Saal betraten. Geblieben sind die beiden ungefähr zweieinhalb Stunden.
Volkszeitung: Ist Lugner selbst gefahren?
Lang: Nein, mit Chauffeur.
Volkszeitung: Wie hat Ihnen Richard Lugner gefallen?
Lang: Nicht nur ich war verblüfft, wie sympathisch Lugner ist. Es hat ihm bei uns aber auch sehr gefallen, wie uns sein Manager in einem Telefongespräch mitgeteilt hat. Wie wohl er sich bei uns gefühlt hat, beweist, dass er sogar zweimal sein Lied „I bin da Lugner!“ gesungen hat. In Vollplayback natürlich. Aber er und die Ballbesucher hatten großen Spaß daran. Richard Lugner kommt übrigens in den Medien ganz anders rüber als er wirklich ist. Man merkt, dass es ihm großen Spaß macht, im Rampenlicht und somit auch im Mittelpunkt zu stehen, das genießt er sichtlich. Er ist aber alles andere als überheblich. Schließlich hätte er es mit achtzig Jahren nicht mehr nötig, aus reinem Jux und ein paar Euro einen Ball fernab von Wien zu besuchen.
Volkszeitung: Haben Sie mit Ihrem Stargast über den richtigen Opernball, jenen in Wien, gesprochen?
Lang: Das war nicht nötig, das hat Richard Lugner ganz von selbst getan. Er hat vom Flair des Opernballs und seinen Stargästen erzählt. Heuer sind das Roger Moore und Brigitte Nielsen.
Volkszeitung: Hat Sie Richard Lugner – quasi als Revanche – zum Wiener Opernball eingeladen?
Lang: Mal schauen ... Als Stargast natürlich nicht. Wenn dann als kleine Ballbesucherin ...
Volkszeitung: Richie Lugner und Dschungelnackedei Micaela waren aber nicht die einzigen prominenten Gäste des heurigen Schärdinger Opernballs?
Lang: Natürlich nicht. Besonders begeistert haben die Dancing Stars Alexander Kreissl und Sängerin Simone, die mit dem Donauwalzer den Schärdinger Opernball 2012 im Brambergersaal in Eggerding eröffneten. Wir durften uns aber über sehr viele weitere Ehrengäste freuen, etwa die Einfädler des Lugner-Besuches, Karl und Waltraud Guschlbauer, Gemeindebundpräsident Hingsamer, Schärdings Bürgermeister Angerer, Bezirkshauptmann Greiner, Wirtschaftskammer-Schärding-Bezirksobmann Froschauer und so weiter, und so weiter.
ist eben überall gern dabei wos a Gaudi gibt. und für Aufmerksamkeit sorgt er eigentlich auch immer :P
hab ihn einmal getroffen und witzig ist er schon so wie hier: http://www.youtube.com/watch?v=x8ubAbbK2UM
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