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Die Rolle der Frau – dargestellt in einem etwas anderen Museum

SIGHARTING. Das Schloss Sigharting blickt auf eine 900-jährige Geschichte zurück. Das darin eingerichtete Museum bietet einen historischen Rückblick und verzichtet dabei nicht auf modernste Technik. Die Ausstellungen konzentrieren sich auf Schwerpunkte für Jung und Alt.

Die Rolle der Frau – dargestellt in einem etwas anderen Museum

Bürgermeister Alois Selker in dem modern gestalteten Museum im Schloss Sigharting. Bild: privat

Klein, aber fein, so könnte man das kürzlich eröffnete Museum im Schloss Sigharting bezeichnen. Nach der Generalrenovierung präsentiert sich das 900 Jahre alte Schloss in neuem Glanz und bietet in zwei Räumen ein Museum.

„Wir haben mit Unterstützung von Mag. Thomas Jerger vom OÖ Museumsverband das Museum so professionell aufbereitet, dass jeder einen guten Überblick bekommt, was über Sigharting interessant ist“, sagt Bürgermeister Alois Selker.

Themenschwerpunkte sind der Lebensrhythmus von der Geburt bis zum Tod, Brauchtum im Laufe der Jahreszeiten, örtliche Vereine, die Rolle der Frau in der Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert, Kommunikation vom Feuersignal bis zum Handy, ein Rundflug über Sigharting mit einem Zeppelin.

Eine Reihe privater Leihgaben sind Ausstellungsobjekte, aber nicht nur das. Damit vor allem den jungen Besuchern nicht langweilig wird, werden diese eingebunden, aktiv zu sein. Rätsel- und Ratespiele sorgen ebenso für Kurzweil wie die Möglichkeit, Postkartenmotive mit Farben zu beleben.

1300 Dias zu 24 Themen sind auf zwei Bildschirmen abzurufen. „Moderne Technik vermittelt viel über Sigharting“, so Selker.

Das Museum ist jeweils am Freitag von 14 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. „Wir haben einen Arbeitskreis mit 40 Personen, die sich für die Führungen, die rund eine Stunde dauern, zur Verfügung stellen“, sagt Selker. Man kann sich also einen besonderen Schwerpunkt wählen. Wenn Schulen oder auch Vereine extra Führungen wünschen, ist das gegen telefonische Voranmeldung bei der Gemeinde (Tel. o7766 / 240516) möglich.

Das Schloss bietet aber noch mehr. Es können die verschiedensten Veranstaltungen durchgeführt werden, das reicht vom Empfang über Seminare bis hin zu Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern oder Firmenjubiläen. Jeder Veranstalter kann sich seinen eigenen Cateringbetrieb mitbringen.

In die Renovierung des Schlosses wurden 1,8 Millionen Euro investiert, „500.000 Euro hat die Gemeinde, die noch keine Abgangsgemeinde ist, selbst aufgebracht“, erklärt Selker zufrieden.

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Artikel Von Gerd Rabe 23. September 2010 - 00:04 Uhr
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