SK Schärding – Friedburg 1:1 (1:0)
Eine Halbzeit lang hatten die Heimischen das Geschehen fest im Griff und mit dem Pausenpfiff gelang Kapitän Gerald Puttinger der längst fällige Führungstreffer. Nach der Pause ein völlig verändertes Bild. Die SK-Kicker wirkten wie gelähmt, so als hätte man Schlafpulver in den Pausentee gemischt und ließen jegliche Laufbereitschaft vermissen. Markus Till hatte zwar noch eine gute Möglichkeit, ansonsten gab es Fehlpässe am laufenden Band und die Gäste übernahmen immer mehr das Kommando. Auch die schon obligaten Einwechslungen brachten diesmal nicht den gewünschten Umschwung. In der 65. Minute fiel durch einen etwas umstrittenen Foulelfer der Ausgleich, allerdings hätte der Schiri in einer anderen Situation auf Strafstoß für die Gäste entscheiden können. Friedburg war in der Folge mehrmals dem Siegtreffer sehr nah, doch es blieb schließlich bei der gerechten Punkteteilung.
Altheim – Gurten 1:2 (1:1)
Die Gäste waren von Beginn an hellwach und bereits in der sechsten Minute schloss Goalgetter Daniel Reisinger ein gelungenes Dribbling erfolgreich ab. Altheim fand überhaupt nicht ins Spiel, schaffte aber kurz vor der Pause durch einen Freistoß von Thomas Duft den überraschenden Ausgleich. Nach Seitenwechsel verstärkte Gurten den Druck und es ergaben sich Chancen im Fünfminutentakt. In dieser Phase wuchs Goalie Markus Forst über sich hinaus und verhinderte mit unglaublichen Reflexen mehrmals einen sicher scheinenden Treffer. In der 76. Minute musste sich Forst dann doch noch geschlagen geben. Kapitän Roman Baumgartner übernahm einen Abpraller direkt aus der Luft und schoss die Kugel von der Strafraumgrenze unhaltbar in die Maschen. Die Heimischen blieben in ihren Offensivbemühungen weiter harmlos und Gurten brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.
Braunau – Utzenaich 2:2 (0:1)
Die Heimischen werden immer mehr zum Lastminute-Spezialisten. Wie schon letzte Woche in Gurten glückte erneut erst in der Schlussminute der schmeichelhafte Ausgleich. Bei etwas mehr Konsequenz der Gästeabwehr wäre dieser Treffer allerdings zu verhindern gewesen. Gemessen an den klaren Torchancen hätte sich Utzenaich eigentlich den Sieg verdient gehabt. Speziell nach der Pause vergaben die Gäste Chance um Chance. Zweimal Rafael Stieglbrunner und einmal Gregor Bauinger liefen völlig unbedrängt Richtung Braunauer Tor, brachten aber die Kugel nicht über die Linie. Die Grenzstädter glänzten nur durch einige total unnötige Härteeinlagen, die jedoch vom Schiri immer wieder toleriert wurden. Hingegen schickte er Utzenaichs Kapitän Christoph Vogetseder nach einem Dutzendfoul mit einer völlig überzogenen Ampelkarte vorzeitig in die Kabine.
Munderfing – Esternberg 3:0 (1:0)
Auch nach drei Runden wartet Esternberg weiter auf den ersten Punkt und das erste Tor. Dabei begannen die Gäste durchaus vielversprechend und hatten durch Thomas Friedl und Patrick Arnezeder auch gute Torchancen. Der Aufsteiger besaß auch seine Möglichkeiten und nutzte eine davon knapp vor der Pause zur Führung. Nach diesem Gegentor verloren die Gäste völlig den Faden und nach zwei weiteren Treffern – jeweils nach einer Standardsituation – war die Partie praktisch entschieden. Es gab zwar in der Folge weitere gute Chancen für die Gäste, doch momentan fehlt es an der nötigen Konsequenz im Abschluss. Außerdem sind einige Leistungsträger noch weit von ihrer Bestform entfernt und die gesamte Mannschaft spielt derzeit ohne das nötige Selbstvertrauen.
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