Spekulationen über eine Auflassung von 13 Bahnstrecken in Österreich, auch die Nebenbahnstrecke Schärding – Ried wurde immer wieder genannt, erregen momentan das Gemüt. Dass in dieser Angelegenheit das letzte Wort noch nicht einmal ansatzweise gesprochen ist, stellt Mario Brunnmayr von den ÖBB klar. „,Zielnetz 2025’ ist der Plan für ein effizientes und leistungsfähiges Eisenbahn-Streckennetz in Österreich. Das ist kein Strecken-Kahlschlag, sondern ein Programm zur Stärkung von Bahnverbindungen!“
„Netz 2025“ hat zum Ziel, Hochleistungsstrecken eng mit regionalen Nahverkehrsangeboten zu verknüpfen und so die Grundlage für einen landesweiten, integrierten Taktfahrplan und für die stärkere Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene zu sein.
Mobilität für alle
Damit sei laut Brunnmayr in Zukunft jeder Punkt des Landes regelmäßig und ohne nennenswerte Wartezeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. „Wir wollen allen Menschen in Österreich Mobilität ermöglichen – und zwar möglichst effizient, umweltfreundlich und kostengünstig“, sagt ÖBB-Sprecher Brunnmayr.
Im Rahmen der Planungsarbeiten analysieren und bewerten die ÖBB momentan Bahnstrecken hinsichtlich Auslastung, Kapazität und Investitionsbedarf, um so Empfehlungen für den Ausbau bzw. die Verstärkung von Bahnstrecken zu geben.
„Unser Ziel ist es, einen österreichweiten Taktfahrplan umzusetzen. Das ist die Voraussetzung, um Steuermittel optimal für den Ausbau und die Verstärkung des Bahnnetzes einzusetzen. Damit erfüllen wir übrigens auch einen Auftrag aus dem Bundesbahngesetz.“
Dass die ÖBB-Infrastruktur AG interessiert am Dialog mit dem Land OÖ über die Zukunft der Nebenbahnstrecken sei, versichert Brunnmayr. „Wir wollen eine Lösung, die möglichst gut an die regionalen Bedürfnisse angepasst ist. Oft geht es bei Schmalspur- und Nebenbahnen um die Verwirklichung von lokalen und regionalen Entwicklungskonzepten, was meist besser auf Ebene der Länder oder Gemeinden realisiert werden kann.“
Einen Verweis macht Brunnmayr auf ein bewährtes Konzept in der Schweiz, in der der überwiegende Teil der Regionalbahnen in Besitz der Kantone und Gemeinden ist. Erste Kontakte auf Sachbearbeiter-Ebene zwischen dem Land und den ÖBB gebe es bereits, wobei Verhandlungen noch nicht begonnen hätten. Um welche Strecken es konkret gehen könnte, werde sich erst im Verlauf der Gespräche zeigen.
...auf das bewährte niederösterreichische Konzept machen. Denn so wird es in Oberösterreich eher enden als in der Schweiz. Dann ist Rad fahren angesagt statt Bahn fahren.
in tausend jahren keine - auch nur habwegs - rentable bahn hinbekommen ...
zusperren ... privatisieren ... und eben radfahren !
ein schnelles ende ... und aus !
spart uns steuerzahlern viel, sehr viel geld und den jährlichen ärger über die versauten bilanzen, sinnlos-pläne und die sogenannten manager dieser "endlos-geisterbahn"
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