Kostengünstiger und flexibler – das sind die Argumente, weshalb im Rettungsdienst vom Notarztwagen (NAW)-System auf das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) umgestellt werden soll. Der Rot-Kreuz-Stützpunkt Braunau ist Vorreiter in dieser Systemumstellung. Schon 1993 wurde in Braunau landesweit der erste NEF-Stützpunkt errichtet.
Der Bezirk Ried ist hingegen neben Grieskirchen, Vöcklabruck und Kirchdorf einer von vier oberösterreichischen Bezirken, in denen noch der Notarztwagen zum Einsatz kommt. Dreizehn Standorte wurden hingegen bereits mit einem NEF bestückt. In Schärding wurde die Umstellung auf das Notarzt-Einsatzfahrzeug vor wenigen Wochen vollzogen.
„Vermutlich wird jeder ‘sein’ System bevorzugen, weil man es halt gewohnt ist“, sagt der Rieder Rot-Kreuz-Bezirksgeschäftsleiter Josef Frauscher. Eine Bewertung – welches System nun „besser“ sei – könne er aber nicht vornehmen. Entscheidend sei die Qualität der ärztlichen Versorgung, sagt Josef Frauscher. Stellungnahmen aus allen Innviertler Bezirksstellen lesen Sie auf dieser Seite.
Ausstattung identisch
Die medizinische Ausstattung sei in beiden Notarzt-Systemen identisch (siehe Infobox rechts), versichern die Verantwortlichen. Unterschiede gebe es in der personellen Besetzung: Der NAW ist mit zwei Notfallsanitätern besetzt, von denen einer auch als Lenker des Notarztwagens fungiert. Beim NEF stehen ein Notfallsanitäter und mindestens zwei Rettungssanitäter des Rettungsfahrzeuges zur Verfügung. Dadurch komme es auch zu einer Aufwertung der hoch ausgebildeten Rettungssanitäter. Für den Braunauer Notarzt-Leiter Franz Haidenthaler liegt ein großer Vorteil des NEF-Systemes darin, dass der Notarzt bzw. die Notärztin rascher zu einem anderen Einsatz fahren kann, da der Transport des Patienten mit dem Rettungswagen erfolgt. „Das kommt zwar nicht oft vor, aber doch hin und wieder“, sagt der Braunauer Anästhesist.
Die Zukunft liegt im NEF
Die Einsatzstatistik in Oberösterreich zeigt, dass in den vergangenen neun Jahren die Zahl der Einsätze von 16.252 (im Jahr 2000) auf 22.773 (2009) angestiegen ist. Dieser Anstieg sei langfristig nur noch mit dem NEF bewältigbar, so Gesundheitsreferent Josef Pühringer und Rot-Kreuz-Chef Leo Pallwein-Prettner unisono.
besser wäre es Sanitäter für Sonderrettungsmittel aus einem Spitalpool zu nehmen da dieses Personal( DKS) besser ausgebildet ist, und in der einsatzlosen Zeit sinnvolle Arbeit verrichten kann
Die Herren Frauscher und Wagner geben Ihren Senf dazu, die beide noch nie in einem Sonderrettungsmittel gearbeitet haben, und damit auch keine verantwortung tragen.
Bei der Umstellung von NAW auf NEF sind viele Fragen offen die man nie Beantwortet bekommt.
1. Warum werden die Umstellungen nicht EU weit Ausgeschrieben?
Der Rettungsdienst - Notarztdienst ist grundsätzlich nicht vom Vergaberecht der Europäischen Union ausgenommen. Dies geht aus dem Urteil des
Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in dem Vertragsverletzungsverfahren der
Europäischen Kommission hervor,
2. NEF kostet weniger das ich nicht Lache wo kommen den jetzt die Mehrkosten hin?
3. Eine Aufwertung der Rettungssanitäter ist doch der nächste Witz. Die Versorgung ist dem Notfallsanitäter vorenthalten so wie es im Gesetz steht.
Auch in der Anlage 1 Modul 1 - Theoretische Ausbildung RS findet sich keine Assistenz des Notarztes. Ebenso fällt die Eigenverantwortliche Betreuung des Notfallpatienten erst in das Tätigkeitsfeld des NFS.
4. es gibt eine DIN Ordnung von Rettungsfahrzeugen warum haltet man sich in OÖ nicht daran
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