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Bild vergrößern Schule am „Schnatterhof“ als Marktlücke

Brigitte Doblhamer bäckt für Kinder auch ,,süße Gänse" zum Vernaschen.   Bild: privat

LAMBRECHTEN. Den Schritt von der Nebenerwerbs-Landwirtschaft zum Vollerwerbsbetrieb haben Brigitte und Alois Doblhamer gewagt. Sie setzen dabei ganz auf die Gans und bringen in ihrer „Schule am Bauernhof“ Kindern das Landleben näher.

„Mir ist es persönlich ein Anliegen, den Kindern wieder bewusst zu machen, wo das Essen herkommt, wie eine Kartoffel wächst, wie man die verschiedenen Getreidesorten erkennt“, sagt Brigitte Doblhamer. Die 31-jährige Landwirtin ist selbst Mutter eines Sohnes und weiß, dass sogar am Land das Wissen der Kinder und Jugendlichen über die Landwirtschaft mangelhaft ist. Ab dem Sommer starten die Doblhamers mit ihrer „Schule am Bauernhof“. Zielgruppe sind Kinder im Volksschul- und Hauptschulalter, diese erfahren wie man Gemüse anpflanzt, Brot bäckt, die Bauernhoftiere füttert oder wo das Schnitzel herkommt. „Ich mache gerade die Ausbildung dafür. Das Programm wird vom Land Oberösterreich gefördert“, sagt Doblhamer.

Am Schnatterhof gibt es über den Sommer rund 500 Gänse zu versorgen. Die Familie Doblhamer betreibt auch einen Schweinemast- und Zuchtbetrieb.

Für die „Schule am Bauernhof“ entstand ein neues Gebäude, wo die Kinder und Lehrkräfte untergebracht werden. Im Erdgeschoß hat die Familie Doblhamer die „Gansl-Stubm“ eingerichtet. Dort werden dienstags ab 18 Uhr und sonntags ab 15 Uhr neben gebratenem Gansl auch andere regionale Spezialitäten aufgetischt. Gruppen bis zu 40 Personen haben Platz. Auch Kindergeburtstage werden veranstaltet inklusive Tierbegegnungen am Bauernhof.

„Auf die Gans sind wir 2005 gekommen, uns war das Obstgartenmähen zuwider. Gänse sind fleißige Rasenmäher“, schmunzelt Doblhamer. Während die ungarischen Kollegen der Innviertler Weidegans in kürzester Zeit auf Höchstgewicht gemästet werden, haben es die Lambrechtner Gänse gut. Sie bleiben vom Frühling bis zu Martini 28 Wochen im Freigehege, haben genügend Auslauf und setzen dadurch relativ wenig Fett an. Die Leber unserer Gänse hat etwa 10 dag, jene der Stopfgänse ein Kilo.“

Ausgebrütet werden die Gänse in der Steiermark. Mit einem Tag kommen sie nach Lambrechten, wo sie zunächst einige Wochen im Stall verbringen. Danach geht's ins vom Fuchs geschützte Freigehege. Zu Martini oder spätestens zu Weihnachten geht es ihnen dann an den Kragen. „Derzeit laufen bei uns nur zwei Gänse herum. Ich werde mir jetzt immer ein paar Gänse behalten. Denn als ein Kindergarten da war, und die Kinder gefragt haben, wo denn die Mama der Küken sei, will ich nächstes Mal eine Mama parat haben“, sagt Doblhamer.

Webtipp: www.schnatterhof.at

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    liebe(r) redakteur(in): geklaut ist ein rein deutscher, aber mit sicherheit kein österreichischer...
 
 
 
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