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Beförderung für den Chef bei der Eröffnung der Rieder Messe

RIED. Bürgermeister Albert Ortig hat bei der gestrigen Eröffnung der Rieder Messe den Geschäftsführer des Unternehmens groß ins Rampenlicht gestellt. Vor versammeltem Festpublikum und in Anwesenheit des Bundespräsidenten verlieh der Stadtchef Helmut Slezak den Berufstitel Messedirektor.

In seiner Ansprache machte Ortig, der Ried als die Hauptstadt des Innviertels bezeichnete, auch deutlich, weshalb er diesen Schritt gesetzt hatte. Die Messe habe sich unter Slezak hervorragend entwickelt und sei sogar imstande, ein Viertel aller Investitionen aus der eigenen Kasse zu bezahlen. Ortig: „Das Unternehmen ist gut aufgestellt und erbringt viele Leistungen für die Allgemeinheit.“

Fast im selben Atemzug ging Ortig aber auch schon wieder auf seine obligate Anpumptour. Den Blick auf Landeshauptmann Josef Pühringer gerichtet, ersuchte er diesen, ihm auch weiterhin sein Ohr zu leihen und den Geldbeutel zu öffnen.

Pühringer schmeichelte zunächst und gratulierte der Stadt Ried zu ihrer hervorragenden Entwicklung, ehe er auf „seinen guten, aber teuren Freund Ortig“ einging und diesen als echte Gefahr für die Landeskasse bezeichnete.

In seiner Ansprache stellte Pühringer die derzeitige Wirtschaftssituation in den Vordergrund. Sie sei die „größte ökonomische Herausforderung unserer Generation“ sagte er und warnte vor dem Irrglauben, dass die Krise vorbei sei. „Sie war auch kein Betriebsunfall“, so Pühringer in die Richtung Spekulanten, die in seinen Augen fahrlässige Zündler sind.

Für die Amag-Belegschaft in Braunau hatte der Landesvater eine aufmunternde Nachricht. Das Land werde alles tun, um den Standort Ranshofen abzusichern. Voraussetzung sei jedoch, dass die Belegschaft Anteile bekäme. Amag-General Gerhard Falch, der sich unter den Eröffnungsgästen befand, wird die Aussage wohl mit Erleichterung zur Kenntnis genommen haben.

Messepräsident Franz Dim würdigte vor allem die kollegiale Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Messe. Vor der traditionellen Verlesung der Namen der Ehrengäste stellte Dim in Anspielung auf das Wahljahr fest: „Wundersamerweise wird die Liste alle sechs Jahre länger.“

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schönrednerei · von braumeister (56) · 12.09.2009 19:33 Uhr

die (gute alte)rieder messe ist wirklich "gestorben"
viele alte "volksfesthasen" welche seit über 50jahren diese veranstaltung kennen, sind dieser meinung!!!
9euro für was???????
dieser betrag müsste eigentlich jedem besucher erstattet werden!
entäuschung eigentlich bei allen besuchern!

(0)
Artikel 10. September 2009 - 00:04 Uhr
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Bild: (ho)

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Rieder Messe mit Megaprogramm

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