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Innviertler Tagesmütter fordern Gleichberechtigung

BRAUNAU, RIED, SCHÄRDING. Während der Kindergarten kostenlos wird, muss der Verein Tagesmütter Innviertel um finanzielle Unterstützung kämpfen.

90 Tagesmütter betreuten im vergangenen Jahr in den Bezirken Ried, Braunau und Schärding 497 Kinder im Alter von sechs Monaten bis zum 14. Lebensjahr. Seit bekannt ist, dass der Kindergarten ab Herbst kostenlos wird, plagen Maria Schulz-Berger, Leiterin des Vereins Tagesmütter Innviertel, Sorgen. „Unser Verein begrüßt, dass die Kinderbetreuung für Familien besser leistbar wird. Wir bitten die politischen Verantwortlichen aber um Unterstützung, dass diese Maßnahme auch Gültigkeit für Tagesmütter findet.“

Sie fordert zudem mehr Anerkennung für die Tagesmütter, die vor 20 Jahren im Innviertel ein familiäres, flexibles und individuelles Kinderbetreuungsnetz im Innviertel aufgebaut haben. „Unsere Tagesmütter haben eine fundierte Ausbildung und leben ihren Beruf mit Herz und Verstand. Sie haben die Möglichkeit, mehr auf die Bedürfnisse ihrer Schützlinge und der Eltern einzugehen, als es in großen Gruppen der Fall ist. Durch die Flexibilität der Tagesmütter wird auch die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf leichter“, hebt Schulz-Berger die Vorteile dieser Betreuungform hervor.

Auch die Eltern scheinen sehr zufrieden zu sein. So gaben bei der letzten durchgeführten Elternbefragung 98 Prozent an, die hohe Qualität der Kinderbetreuung zu schätzen.

Arbeitsplätze geschaffen

Maria Schulz-Berger weist darauf hin, dass sich der Verein bisher als Partner der Gemeinden gesehen hat. „Wir haben Frauenarbeitsplätze geschaffen und das Land, die Gemeinden und auch das Arbeitsmarktservice haben das System bis jetzt gut unterstützt. Wir wünschen uns, dass das auch weiterhin der Fall ist!“

Vor kurzem wurde ein Brief an die Bürgermeister und Gemeinderäte des Innviertels geschickt, in dem der Verein um Gleichberechtigung in Sachen Finanzierungshilfe bittet.

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Echte Wahlfreiheit und Gleichberechtigung nur mit Kinderbetreuungsscheck · von alwis (217) · 26.02.2009 23:59 Uhr

Warum wird nicht der ursprünglich geplante Kinderbetreuungsscheck eingeführt?
Jede einseitige Subvention beschränkt die Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung.
Die öffentliche Hand sollte vor allem den Eltern die Entscheidung überlassen und dazu auch die nötigen finanziellen Mittel, um die Entscheidung auch umsetzen zu können.

Wer mehr wissen will, kann sich hier schlau machen:
Wahlfreiheit durch einheitliches Betreuungsgeld in http://wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?f=1&t=816
oder "Familie = Beruf", http://wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?f=1&t=33

(0)
Artikel 26. Februar 2009 - 00:04 Uhr
Von Kristina Zweimüller
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M. Schulz-Berger  Bild: zweim

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