Der Motor läuft, Helm sitzt, das Visier ist herunten. Stop! Eines fehlt. Der Kindersitz. Mit einem ordentlichen Zunder flitzen die X-Bow-Rennfahrer mit den Kids vom SOS Kinderdorf Seekirchen eine Runde nach der anderen. Der Besuch bei KTM wurde für die Kinder zum Erlebnis. Am Vormittag besichtigten sie das Werk, am Nachmittag ging es auf die Piste. Eingefädelt hat das Ganze UniCredit, ein Geschäftspartner von KTM, der das Kinderdorf unterstützt.
KTM Finanzvorstand Patrick Prügger nützte die Gelegenheit, um über das Thema Lehrlinge zu sprechen: „KTM stellt jedes Jahr mehr als 20 Lehrlinge ein. Vielleicht können wir einen kleinen Beitrag für die Kinder leisten, die es eh alles andere als leicht gehabt haben, und sie bei der Berufswahl unterstützen.“ Erste Interessenten meldeten sich sofort. Als sie erfuhren, dass bei einer ausgezeichneten Lehrabschlussprüfung zur Belohnung ein Motorrad rausspringt, verdoppelte sich die Zahl rapide.
Der X-Bow war noch längst nicht alles, was KTM an diesem Tag zu bieten hatte. Zu einer Adrenalinausschüttung kam es auch auf den KTM-Quads. Gut festhalten hieß es dann, als es mit dem Geländefahrzeug quer über die Wiese ging.
Auch das Unternehmen scheint sich wieder gefestigt zu haben. Über Strukturanpassungen, „das war sicherlich der schmerzhaftere Teil“, so Prügger, und über neue Produkte und Märkte fand KTM den Weg aus der schwierigen Zeit. So etwa wird noch in diesem Kalenderjahr mit der Produktion von Straßenmotorrädern für den Einstiegsbereich begonnen. Die 125-Kubikzentimeter Straßenmaschinen werden in Indien hergestellt, entwickelt und designed werden sie in Mattighofen. Eine wesentliche Säule des Erfolgs, so Prügger, waren die Glanzleistungen im Motorsport: „Das Jahr 2010 war für KTM eines der erfolgreichsten überhaupt in der Unternehmensgeschichte. Drei Weltmeistertitel (MX1, MX2, Enduro) sind schon jetzt fix.
Würde für http://www.mountainbikeurlaub.com gerne mal die Fahrradfertigung von KTM besuchen. Geht das?
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