„Fußball trifft Computer“ benannten die Nachwuchsgruppe Braunau und der ATSV Ranshofen ihre Trainingswoche.
Das Besondere daran: Die Kinder im Alter zwischen 9 und 15 Jahren sollten in diesen fünf Tagen nicht einfach „nur“ Sport machen, sondern auch mit dem Computer umgehen lernen. 42 Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Bezirk Braunau machten begeistert mit.
„Fußballpausen nutzen“
„Am Anfang haben wir nach Ausweichmöglichkeiten bei Regen gesucht. Dabei haben wir die Idee geboren, Lehrinhalte und Bewegung zu kombinieren. So kann man die Fußballpausen sinnvoll nutzen“, erklärt Mitinitiator Helmut Söllinger.
Weil der Ranshofen-Camp-Leiter Klaus Falkner in der Braunauer HTL unterrichtet, war schnell klar, in welche Richtung das Projekt gehen könnte. „Der Herr Direktor hat es nicht als Nachteil gesehen, dass die Kinder die HTL schon mit zehn Jahren kennenlernen“, berichtet Falkner. Darüber hinaus fanden sich mit Georg Kreilinger, Rainer Pfoser und Alois Pöchersdorfer drei Lehrer-Kollegen, die mit Unterstützung ihrer Schüler altersspezifischen Unterricht zusammen stellten. Auf dem täglichen Lehrplan standen: Foto bearbeiten, Homepage erstellen und Film schneiden.
Fragen an Ried-Profis
Zwei Einheiten pro Tag waren freilich für das Training am Sportplatz reserviert. Dort wussten die Fußball-Fachkräfte Alois Schreiner, Raoul Riegler und Christian Hacker jede Menge Spiel-Tipps zu vermitteln.
Viel Gehör schenkten die Kids den Überraschungsgästen Jan-Marc Riegler und Markus Hammerer. Die Ried-Profis hatten auf knifflige Fragen „Was ist anstrengender: Verteidiger oder Stürmer?“, oder: „Wie geht man mit einem strengen Trainer um?“, Antworten parat.
Aufsichtsbehörde prüfte "Fall Jonas": Behörde handelte korrekt
EU-Lob für Österreichs duale Lehrlingsausbildung
Sotschi: Die Reise in den olympischen Sperrbezirk
Pühringer im OÖN-Interview: „Die Regierung steht unter Erfolgszwang“