Nach Ex-Staatssekretärin Christa Kranzl hat die SPÖ in Niederösterreich kürzlich auch Ex-Landesrat Emil Schabl aus der Partei ausgeschlossen. Beide sind bei den Gemeinderatswahlen im März mit eigenen Listen in ihren Heimatgemeinden angetreten. Der Warte-Redaktion wurde zugetragen, dass es auf Bezirksebene ähnliche Diskussionen speziell um Sonja Löffler gebe.
Sonja Löffler ist seit ihrer frühesten Jugend bei der SPÖ. Im Juli vergangenen Jahres bekam die damals zweite Vizebürgermeisterin mitgeteilt, dass sie nicht mehr auf der Kandidatenliste der SPÖ für die anstehende Wahl im September 2009 stehe. „Löffler habe gut für Mattighofen gearbeitet, aber es seien „gewisse Sachen vorgefallen“, sagte damals Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer. Sonja Löffler ließ das nicht auf sich sitzen, trat mit einer eigenen Liste – Bewegung für Mattighofen – zur Wahl an und stürmte prompt die SP-Hochburg. Die Sozialdemokratin „durch und durch“ – wie sich Löffler selber bezeichnete – ist gleichzeitig der SPÖ Jeging beigetreten.
Eine eigene Liste kombiniert mit etwas SPÖ scheint offenbar auch den Innviertlern nicht zu schmecken. Auf Warte-Anfrage zum Fall Löffler hält sich Parteivorsitzende Marianne Hagenhofer bedeckt. Stellvertreter Erich Rippl verrät nur so viel: „Es gibt Diskussionen, das kann ich bestätigen. In welche Richtung, kann ich nicht sagen.“ Diese Angelegenheit soll ans Land weitergeleitet worden sein, hieß es.
„Mit mir hat noch niemand darüber gesprochen. Wir haben kein Parteiausschlussverfahren eingeleitet und bei uns wird auch keines durchgeführt“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl. Das Vorgehen der Niederösterreicher hält er für nicht „gscheit“.
Offenbar hat mit Sonja Löffler noch niemand über dieses Thema gesprochen. „Ich wurde damit noch nicht konfrontiert“, sagt sie, „ich habe damals Bürgermeister Eder gefragt, ob es ihm etwas ausmacht, wenn ich der SPÖ in Jeging beitrete. Er meinte ‘jederzeit’. Ich habe viel für die SPÖ getan.“ Mattighofens Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer (SP) will keinen Kommentar in dieser Sache abgeben.
... Frau Löffler soll bleiben wo sie ist, denn die SP wird einmal dringend so Leute brauchen wie sie, weil derzeit bleiben nur die PArteisoldaten und Deppen aktiv in der Partei. Ich würde die PArteimitgliedschaft ruhend stellen, wenn ich sie wäre, als Zeiche ndes zivilen Ungehorsams gegnüber diese nparteidementen derzeit in MAttighofen.
94-Jähriger fiel auf Trickbetrüger rein - Bankmitarbeiter rief Polizei
Skandale und Verluste: 2011 war für Telekom Austria ein Jahr zum Abhaken
David Brandl erstmals im Finale
Landesrechnungshof-Direktor Brückner: „Man muss eine dicke Haut haben“
Gekreuzigte Schweine: Anzinger darf nicht ausstellen