Laut Auskunft der Ärztekammer Oberösterreich wurde der deutsche Mediziner mit Praxis für Immunologie, Naturheilverfahren und Traditionelle Chinesische Medizin in Höhnhart Ende Mai 2009 von der Ärzteliste gestrichen. „Das bedeutet, dass er definitiv nicht als Arzt tätig sein darf“, bestätigt Mag. Martin Stickler, der Sprecher der Ärztekammer Österreich. Dennoch geben sich die Patienten die Klinke in die Hand. Er wird wegen Bandscheibenproblemen, Kreuzschmerzen und vielen anderen Beschwerden aufgesucht. Nun ist wegen der gesetzwidrigen Tätigkeit ein Verfahren an der Bezirkshauptmannschaft Braunau anhängig mit dem Ziel, den Ärzteausweis von Dr. Stöß einzuziehen.
Der Warte gegenüber wollte der Mediziner keine Stellungnahme abgeben. „Dr. Stöß hat nie eine Mitteilung der Ärztekammer erhalten, dass er nicht mehr praktizieren darf“, behauptet Josef Reischenböck, der nach eigener Auskunft als juristischer Berater fungiert und in der deutschen Handelsfirma von Stöß tätig ist.
Über ihre Gründe, Andreas Stöß von der Ärzteliste zu streichen, will die Ärztekammer nichts sagen. Generell wird diese Maßnahme laut Stickler ergriffen, wenn die Vertrauenswürdigkeit nicht mehr gegeben ist, nach einer strafrechtlichen oder disziplinarrechtlichen Verurteilung oder einem Kunstfehler. Neben dem Entzug der Berufsberechtigung gibt es noch die Möglichkeit eines Verweises oder einer Geldstrafe.
DerKritiker an die OÖN:
Mit in die "Hexenjagd" gegen Dr.Stöß werden seit geraumer Zeit auch die Patienten dieses tollen Arztes involviert. Die Autokennzeichen der bei Stöß anwesenden Personen wurden offensichtlich durch die Polizei erfasst - die Lenker ausgeforscht - eine Ladung der BH Braunau an die jew. Personen verschickt. Dort wird eine Befragung im Stil eines Verhöres durchgeführt, um dem beliebten Arzt doch noch "am Zeug flicken" zu können.
Eine grausliche Art einer verdienten und beliebten Person den Garaus machen zu wollen.
Urteil des Kritikers: PFUI!!
94-Jähriger fiel auf Trickbetrüger rein - Bankmitarbeiter rief Polizei
Skandale und Verluste: 2011 war für Telekom Austria ein Jahr zum Abhaken
Gmundner Swans wollen am Donnerstag in Klosterneuburg Entscheidungsspiel erzwingen
Landesrechnungshof-Direktor Brückner: „Man muss eine dicke Haut haben“
Gekreuzigte Schweine: Anzinger darf nicht ausstellen