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Volle Praxis - doch Höhnharter Arzt fehlt die Berechtigung

HÖHNHART. Die Patienten kommen von weither in seine Privatpraxis, denn der Höhnharter Mediziner Andreas Stöß hat einen guten Ruf. Leider mit Schönheitsfehler: Die Ärztekammer hat ihm 2009 die Berechtigung entzogen.

Laut Auskunft der Ärztekammer Oberösterreich wurde der deutsche Mediziner mit Praxis für Immunologie, Naturheilverfahren und Traditionelle Chinesische Medizin in Höhnhart Ende Mai 2009 von der Ärzteliste gestrichen. „Das bedeutet, dass er definitiv nicht als Arzt tätig sein darf“, bestätigt Mag. Martin Stickler, der Sprecher der Ärztekammer Österreich. Dennoch geben sich die Patienten die Klinke in die Hand. Er wird wegen Bandscheibenproblemen, Kreuzschmerzen und vielen anderen Beschwerden aufgesucht. Nun ist wegen der gesetzwidrigen Tätigkeit ein Verfahren an der Bezirkshauptmannschaft Braunau anhängig mit dem Ziel, den Ärzteausweis von Dr. Stöß einzuziehen.

Der Warte gegenüber wollte der Mediziner keine Stellungnahme abgeben. „Dr. Stöß hat nie eine Mitteilung der Ärztekammer erhalten, dass er nicht mehr praktizieren darf“, behauptet Josef Reischenböck, der nach eigener Auskunft als juristischer Berater fungiert und in der deutschen Handelsfirma von Stöß tätig ist.

Über ihre Gründe, Andreas Stöß von der Ärzteliste zu streichen, will die Ärztekammer nichts sagen. Generell wird diese Maßnahme laut Stickler ergriffen, wenn die Vertrauenswürdigkeit nicht mehr gegeben ist, nach einer strafrechtlichen oder disziplinarrechtlichen Verurteilung oder einem Kunstfehler. Neben dem Entzug der Berufsberechtigung gibt es noch die Möglichkeit eines Verweises oder einer Geldstrafe.

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BH schickt Ladungen an Patienten · von unbekannt (1) · 13.01.2011 15:28 Uhr

DerKritiker an die OÖN:
Mit in die "Hexenjagd" gegen Dr.Stöß werden seit geraumer Zeit auch die Patienten dieses tollen Arztes involviert. Die Autokennzeichen der bei Stöß anwesenden Personen wurden offensichtlich durch die Polizei erfasst - die Lenker ausgeforscht - eine Ladung der BH Braunau an die jew. Personen verschickt. Dort wird eine Befragung im Stil eines Verhöres durchgeführt, um dem beliebten Arzt doch noch "am Zeug flicken" zu können.
Eine grausliche Art einer verdienten und beliebten Person den Garaus machen zu wollen.
Urteil des Kritikers: PFUI!!

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Artikel 11. März 2010 - 00:04 Uhr
Von Hermine Aigner
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