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Tierheime überbelegt: Kein Platz für die Tiere von Pro Animale

ST. RADEGUND. Für die Pro Animale-Tiere ist in ganz Oberösterreich kein Platz, denn alle Tierheime sind überfüllt. Trotzdem: Wenn bis 15. Februar immer noch Tiere am Gabelmacherhof gehalten werden, gibt es Strafen.

Eigentlich hätten die Tiere bis Ende 2009 den Gabelmacherhof verlassen müssen. Das Problem ist, dass alle Tierheime in Oberösterreich voll sind und somit keine weiteren herrenlosen Wesen aufnehmen können. Wohin nun mit den 49 Hunden, elf Pferden, zehn Ziegen und drei Hasen? „Ich habe alle Tierheime angeschrieben. Doch die Tierheime sind alle überbelegt. Das Tierheim in Linz wollte eigentlich fünf Hunde aufnehmen, mittlerweile sei nur mehr für maximal zwei Hunde Platz und das hilft mir nicht weiter“, sagt Raimund Schwarzmayr von der Bezirkshauptmannschaft Braunau. Wegen einer fehlenden Umwidmung muss das Tierheim in St. Radegund schließen. Dieses Urteil fällte der Verwaltungsgerichtshof im Oktober 2009. Obwohl für die BH ein Tierheim im Bezirk wichtig wäre, das betonte Raimund Schwarzmayr beim letzten Interview, muss sie als Vollstreckungsbehörde tätig sein.

Neue Frist: 15. Februar

Laut BH gibt es eine neue Frist. Wenn bis Montag, 15. Februar, immer noch Tiere am Gebelmacherhof gehalten werden, gibt es eine Zwangsstrafe. Bei jedem nicht erfüllten Auftrag werden die Betreiber zur Kasse gebeten. Die Höchststrafe beträgt 726 Euro. „Momentan hängt alles in der Luft“, sagt Rechtsanwalt Christian Breit, „die Ansuchen sind alle gestellt. Zum einen ist das das Ansuchen auf Umwidmung und zum anderen jenes auf nachträgliche Baubewilligung.“ Vor einer Woche fand in St. Radegund eine Gemeinderatsitzung statt. Auf der Tagesordnung waren diese Punkte allerdings nicht zu lesen.

Kommentare
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Artikel 11. Februar 2010 - 00:04 Uhr
Von Marina Huber
Bild vergrößern Tierheime überbelegt: Kein Platz für die Tiere von Pro Animale

Für die Pro Animale-Tiere ist kein Platz.  Bild: alex feigl

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