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Zwei Ausschlüsse? Burgkirchen legte gegen Mettmachs Sieg Protest ein

Bild vergrößern Zwei Ausschlüsse? Burgkirchen legte gegen Mettmachs Sieg Protest ein

Die Entscheidungen des Referees sorgten für viel Wirbel. (Hatheuer)  Bild: Hatheuer

1. KLASSE SÜDWEST. Ein angeblicher zweiter Ausschluss sorgte bei der Begegnung zwischen Burgkirchen und Mettmach (0:1) für viel Gesprächsstoff. Tarsdorf machte mit dem Derbysieg in Geretsberg den ersten Schritt aus der Krise.

Burgkirchen – Mettmach 0:1 (0:1)

Der Mettmacher 1:0-Erfolg geriet bei diesem Match zur Nebensache – die Burgkirchner legten nach der Partie Protest ein. Die dafür verantwortliche Szene ereignete sich in der 44. Minute: Gäste-Spieler Stransky sah nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. In der Folge kam es zu einem Tumult, bei dem der Schiedsrichter nach Burgkirchener Aussage einem weiteren Mettmacher Rot zeigte. Der Referee hingegen behauptete, dass er demselben Spieler noch einmal die Ampelkarte zeigte, weil dieser nicht sofort das Feld verließ. Der Spielbericht wurde vom Verband einmal abgeschlossen, alles weitere wird man sehen.

Feldkirchen/M. – Laab 2:2 (0:0)

Trotz einer 2:0-Führung ließ sich Feldkirchen am Ende doch noch die Butter vom Brot nehmen. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit schlugen die Hausherren gleich nach der Pause zweimal zu und hatten das Spiel im Griff. Nach dem Anschlusstreffer (aus abseitsverdächtiger Position) schöpften die Laaber noch einmal Hoffnung, brachten aber nur wenig zwingendes zustande. Erst in den Schlussminuten ließ sich die Leitner-Elf zu einem unnötigen Foul hinreißen, Laabs Seilinger verwandelte den fälligen Elfmeter zum Ausgleich. Lochen – Lohnsburg 3:0 (2:0)

Lochen begann wie die Feuerwehr und ging bereits nach drei Minuten in Führung. Kurz darauf hatten die Gäste ihre einzige Chance, ein Verteidiger konnte aber für den bereits geschlagenen UFC-Keeper klären. In der Folge diktierten die Hausherren klar das Geschehen und hätten bei einer besseren Chancenauswertung noch höher gewinnen können. Erwähnenswert: Der erst 17-jährige Philipp Köhler bot eine überragende Leistung und erzielte das 2:0. Aurolzmünster – St. Pantaleon 2:2 (2:1)

Die Pontigoner verschliefen die Anfangsphase und lagen gegen die einsatzfreudigen Münsterer nach 25 Minuten bereits mit 0:2. zurück. Dann kamen die Gäste auf und durch Mario Huber zum Anschlusstreffer. Sekunden nach dem Wiederanpfiff gelang Walzinger der verdiente Ausgleich. In der Folge war St. Pantaleon dem Sieg sogar näher und fand die besseren Tormöglichkeiten vor.

Pattigham/Pramet – Neukirchen/E. 6:1 (3:1)

Arg unter die Räder kamen die Neukirchner bei Pattigham/Pramet. Die Wakolbinger-Elf konnte die erste Halbzeit zwar noch halbwegs offen gestalten, fing sich mit dem Pausenpfiff aber das bittere und vorentscheidende 1:3 ein. Nach dem Seitenwechsel zogen die souveränen Hausherren innerhalb kurzer Zeit auf 5:1 davon. Nach dem Ausschluss von Aigner mussten die völlig indisponierten Gäste am Ende froh sein, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.

Geretsberg – Tarsdorf 1:3 (0:1)

Das Spiel machte zwar die Heim-Elf, die ersatzgeschwächten Gäste hielten aber mit viel Einsatz dagegen. Nach dem Pausen-Rückstand agierten die Geretsberger in der zweiten Halbzeit sehr offensiv. Das nützten die routinierten Tarsdorfer aus und schlugen mit zwei Konter eiskalt zu. Der Anschlusstreffer durch Kohlbacher war nur noch Kosmetik. „Meine junge Truppe hat sich bei diesem Derby vielleicht zu viel Druck auferlegt und kam damit nicht wirklich zurecht“, sagte Geretsbergs Trainer Harald Erbschwendtner.

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