ePaper  | iPad | 
Anmelden
 |  A A A

 
Donnerstag, 9. Februar 2012, 14:49 Uhr Linz  -5°C ·  Wels  -6°C ·  mehr Wetter »
Oberösterreich  > Innviertel

„Innviertlerin“ kaufte Löffler und Silberzeile zum Spottpreis im Netz

SCHÄRDING/RIED. Zwar war dementiert worden, dass Löffler zum Verkauf stehe, doch offenbar sieht die virtuelle Welt ganz anders aus. Auch der Schärdinger Stadtplatz samt Silberzeile, dem Gasthaus zur Bumsn und der Orangerie wurden bereits veräußert.

Einmal angenommen, Sie haben einen Narren an einem ganz bestimmten Ort gefressen und wollen diesen „besitzen“. Man wird Sie in die Zwangsjacke pferchen wollen oder Sie bestenfalls auslachen, wenn Sie beabsichtigen die Freiheitsstatue, die Chinesische Mauer oder gar das Rieder Gefängnis zu kaufen.

Der Dame seines Herzens einen Stern vom Himmel zu holen – zumindest virtuell – war bis vor ein paar Jahren noch ein ausgefallenes Geschenk. Dem Herzbuben etwa das Wirtshaus zur Bumsn in Schärding zu schenken, könnte nun durchaus zum Verkaufsschlager werden.

Cyberspace macht’s möglich

Nur leider ist besagtes Objekt nicht mehr zu haben, heißt es auf www.whatsyourplace.de – zumindest nicht mehr um den ursprünglichen Preis. Die Welt des Cyberspace macht es möglich:

Anonym hat bereits ein Internetuser namens „Innviertlerin“ eingekauft. Nicht nur die Bumsn, der ganze Schärdinger Stadtplatz samt Silberzeile, Feichtinger-Metzger, Stadtbeisl und Orangerie gehören der Bieterin. Ebenso ist es mit der Firma Löffler, hatte es bis vor wenigen Wochen noch geheißen, dass ein Verkauf der Fischer-Chashcow nicht in Frage käme, scheint die Welt im worldwideweb ganz anders. Die Burghausner Burg gehört übrigens einem deutschen Unternehmen. Auch das Papsthaus in der Marktl ist schon vergeben. Flecken, die im Innviertel bald vergeben sein könnten: „Mich würde der Baumkronenweg in Kopfing interessieren“, sagt ein Beobachter. „Sicher sind aber auch das Rieder Volksfestgelände oder das KTM-Areal in Mattighofen beliebte Objekte.“

Haus des Schwarms besetzen

Anmeldungen sind ab dem Alter von 14 Jahren erlaubt. Damit Kinder nicht ihr Konto leerräumen, um das Haus des Schwarms virtuell zu besetzen, sorgen Zahlungen mit Kreditkarte beziehungsweise Premium SMS. (weid)

Kommentare
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Artikel 12. Dezember 2008 - 00:04 Uhr
Bild vergrößern

Schärdings Silberzeile wurde virtuell im Internet verkauft, auch das Papsthaus in Marktl ist nicht mehr zu haben.  Bild: screenshot: oön

Neuen Kommentar schreiben

Betreff / Kommentartitel
Kommentartext:

Sie dürfen noch Zeichen als Text schreiben

Bitte beachten Sie die Forumsregeln


  Für nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Um sich registrieren zu können müssen Sie uns mindestens einen Benutzernamen, ein Passwort und Ihre E-Mail-Adresse mitteilen.
Gewünschter Benutzername

Gewünschtes Passwort

Wiederholung Passwort

E-Mail

OÖNcard


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 20 + 2? : 


Meistgelesene Artikel   mehr »