Passau, Pocking, Wels, Salzburg und jetzt auch Vöcklabruck: „Rund um das Innviertel“ seien Einkaufszentren bewilligt worden, so die Projektanten des Einkaufszentrums Ort, dem im dritten Anlauf durch das Land die Widmung versagt wurde.
Wie berichtet, stehen mit FP-Landtagsabgeordnetem David Schießl und SP-Abgeordnetem Christian Makor zwei Vertreter ziemlich unterschiedlicher Parteien gemeinsam vehement hinter dem Orter Projekt.
Mit ungefähr denselben Argumenten, mit denen das neue Einkaufszentrum in Vöcklabruck genehmigt worden sei, sei das Orter Vorhaben abgelehnt worden, so Schießl: „Die Tatsachen werden so gedreht, wie es gerade passt. Wir Innviertler lassen uns aber nicht mehr alles gefallen.“
Auch das Innviertel müsse das Recht haben, die Region für die Bevölkerung attraktiv zu halten, so Makor, der auf einen prognostizierten Bevölkerungsrückgang verweist. Eine Studie des renommierten Wirtschaftsprofessors Friedrich Schneider bescheinige einem Einkaufsdorf Ort insgesamt deutlich positive Effekte. Selbst das Land stelle fest, dass unter dem Strich 30 Millionen Euro pro Jahr aus dem Innviertel nach Bayern abfließen. Laut Schneider, der auf fundierte Erhebungen verweist, könne Ort 41 Millionen aus Bayern anziehen – samt zusätzlichen Millionen in Form von Ausflugs–tourismus und Steuern via Tanktourismus. Das Land hingegen spricht von 23 Millionen. Laut Schneider sei es in Bayern zu einer massiven Verkaufsflächenzunahme gekommen. Laut Land hingegen entspreche der Zuwachs dem Oberösterreichs.
Das Orter Projekt widerspreche der Raumordnung, die Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“ verhindern wolle, so VP-Abgeordneter Alfred Frauscher. „Ich verstehe die Orter. Das Projekt würde aber die Nahversorgung in einem weiten Umkreis zerstören. Das Geld wird ja nicht mehr.“ Der benötigte Umsatz sei mit Zufluss aus Bayern bei weitem nicht zu lukrieren. Auch bei einer vierten Prüfung werde sich vermutlich wenig ändern.
Spannung um ein in Ried am Standort Kastner&Öhler geplantes, aber verschobenes Einkaufszentrum: Es sei an der Zeit, „Ja oder Nein“ zu sagen, noch im September, so Frauscher. Anhaltende Ungewissheit bremse Investitionen im Handel. (sedi)
... deutlich genug ausgefallen sein! Haben das die Herren Makor (SP) und Hager noch nicht begriffen? Ein derartiges, den Verkehr sinnlos vervielfachendes Projekt hat nichts auf der grünen Wiese mitten in der Pampa verloren. Noch dazu gibt es genügend Einkaufszentren zwischen Linz, Salzburg und Passau.
das einkaufsdorf in ort ist die bereicherung für das innviertel. bereits vor jahren hatte schärding die chance auf eine outlet center, dass von ein paar wenigen schärdingern verhindert wurden. diese unternehmer, haben bis heute nicht viel mehr arbeitsplätze geschaffen. es geht rein um verhinderung und um die bewahrung der eigenen sicherheit. wie in diesem jetzigen fall eben auch. und es darf und kann nicht sein, dass ein paar wenige personen, die finanziell, so hoffe ich zu mindest, ausgesorgt oder zumindest ein schönes vermögen besitzen, menschen die arbeit brauchen und die täglich sehen müssen, wie sie über die runden kommen, hier ein chance für die zukunft "verbauen".
diese menschen predigen sehr oft wein und trinken fest schnaps. die einzigen interessen die sie vertreten sind die persönlichen.
aus diesen gründen werde ich mich, vehement für dieses projekt einsetzten. noch mal, darf die chance nicht vernichtet werden.
harald sturm, st. florian/inn
www.haraldsturm.com
Einkaufszentren zerstören mit ihrem Ramsch die Nahversorgung und sind meistens nur ein Aufenthaltspunkt für Asoziale.
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