„Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen. Ich holte mir meinen Kontoauszug und wollte Geld beheben. Es war aber keines auf dem Konto, von meiner Pension fehlte jede Spur“, schildert ein Kunde der Sparkasse Altheim. Er war allerdings nicht der Einzige, der an den Schalter kam und ziemlich verärgert war.
Grund des Übels war ein technisches Gebrechen im Rechenzentrum. „Auch wir hatten das Problem“, sagt Helmut Seidlmann, Direktor der Sparkasse Schärding. „Die Probleme waren aber bereits um 11 Uhr behoben und sogleich wurden die Pensionen gebucht.“
Seidlmann: „Auch wenn es mal zu technischen Problemen oder Fehlbuchungen kommt, wird dadurch für keinen Kunden ein Schaden entstehen. Da Buchungen oder Berichtigungen immer valutamäßig durchgeführt werden.“
Gerade beim älteren Publikum würden hin und wieder Verständnisprobleme auftauchen, wenn Fehlbuchungen storniert und korrigiert werden, quasi mehrmals am Kontoauszug aufscheinen. „Das kann zu Verwirrungen führen.“
Dass die Pensionen bereits zum 25. des Monats gebucht werden, sei ein verbreiteter Irrglaube. „Früher wurden die Pensionen ein, zwei Tage vor dem Monatsultimo gebucht und waren somit – sozusagen als Vorinformation – auch auf den Kontoauszügen ersichtlich. Die Wertstellung war aber auch bei dieser Buchungspraxis immer am Monatsersten.“ (weid)
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