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Wenn aus einer Motorradliebe plötzlich abgrundtiefer Hass wird

Wer eine Reise tut, der kann etwas erzählen, heißt es. Dieses vielstrapazierte Sprichwort trifft selbstverständlich auch auf Albert Ortig zu. War der Rieder Stadtchef doch erst vor wenigen Tagen aufgebrochen, um auf einem heißen Feuerstuhl die italienische Amalfiküste anzusteuern. Etwa 3500 Kilometer Asphalt hätte der VP-Politiker und leidenschaftliche Motorradfahrer zum Glühen bringen wollen.

Die Betonung liegt allerdings auf „hätte“, denn angekommen ist Albert Ortig nicht an seinem Ziel. Sein Feuerstuhl „warf“ ihn ab.

Nein, gestürzt ist der Herr Bürgermeister nicht. Er ist auch nicht verletzt. Eine Reihe von technischen Pannen hat ihn niedergestreckt und letztlich in so totale Hilflosigkeit gestürzt, dass sein Ego erheblich angekratzt ist. In der Region Venetien war nämlich Schluss. Da wollte, nachdem zuvor schon kleinere Wehwehchen aufgetreten waren, die Honda Shadow 1100 des Stadtchefs endgültig nicht mehr.

Freilich kam das nicht total überraschend. Ortigs chromglänzender Renner ist immerhin schon 17 Jahre alt, und da kann durchaus einmal ein heftigeres Gebrechen auftreten. Das Alter fordert eben seinen Tribut.

Dass sich Ortig grün und blau ärgerte, lag demnach auch weniger an der Shadow, sondern an ihm selbst. Ursprünglich hätte sich der Finanzreferent der Innviertler Metropole ja ein Motorrad ausleihen bzw. mieten wollen.

Er schwankte zwischen einer Harley Davidson und einer hiesigen KTM. Aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen – am Geld kann's nicht gelegen haben, weil der Rieder Bürgermeister nicht so übel verdient – entschied sich Ortig dann doch für seinen eigenen Flitzer – und das war die falsche Entscheidung.

Auch Auto ging Puste aus

Wieder daheim, klebte Ortig immer noch das Pech auf den Sohlen. Da sich sein zweirädriger Flitzer zwischenzeitlich in den Händen eines Mechanikers befand, stieg das Stadtoberhaupt aufs Auto um.

Doch auch das wollte nicht so recht und versagte seinem treuen Auftanker den Dienst. Ein Elektronikproblem machte neuerlich alle Urlaubsgelüste zunichte. Und als die Shadow wieder einsatzfähig war, währte die Freude abermals nicht lange. Beim abendlichen Ausritt fiel das Abblendlicht aus, und Ortig war gezwungen, aufs Fernlicht umzuschalten.

Das aber wieder behagte aus verständlichen Gründen den entgegenkommenden Autofahrern gar nicht. Sie blendeten ihrerseits auf und waren schuld daran, dass Ortig beinahe Schlitzaugen bekam.

„Das war alles sehr frustrierend. Am liebsten hätte ich meine Maschine in den Graben geworfen“, so der Arme, der sich mittlerweile aber wieder mit seiner Honda Shadow versöhnt und sie ein weiteres Mal in die Werkstatt begleitet hat. Und der mittlerweile zur Erkenntnis gelangt ist, dass eben auch Urlauben gelernt sein will. (ho)

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Das ist jetzt · von Anonyma (147) · 31.08.2010 12:28 Uhr

aber nicht wahr. Wen bitte interessiert das??? Seine Bekannten und Verwandten vielleicht, und denen wird er es eh schon erzählt haben. Sind wir noch immer im Sommerloch, dass sogar über sowas schon geschrieben werden muss?

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mal davon abgesehen... · von naiweissned (1) · 31.08.2010 12:12 Uhr

...dass der Artikel stilistisch mehr als simpel ist,...
Wer bitte gibt für derart viel Platz, gefüllt mit einem derart uninteressanten Inhalt derart viel Geld aus?!
Man kann zu genannter Person stehen wie man will,...aber was ist das eigentlich? eine etwas eigenwillige Art von Promotion? eine patscherte Abrechnung? Frotzelei ist es auf jeden Fall.

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I finds super · von Ramona (67) · 31.08.2010 11:19 Uhr

das die Innviertler keine anderen Sorgen haben, als diesen blödsinnígen Artikel

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Artikel 31. August 2010 - 00:04 Uhr
Bild vergrößern fast privat

Albert Ortig kann seinen Frust kaum verbergen.  Bild: OÖN

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