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FAB-Haus fängt Job-Suchende auf und macht sie fit für den Arbeitsmarkt

BRAUNAU. Gut, dass es Einrichtungen wie das FAB-Haus in Braunau gibt. Job-Suchende finden dort Angebote vor, die ihnen den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben zumindest erleichtern.

Derzeit orientiert sich das Stamm-Team rund um FAB-Regionalleiter Herbert Ranftl gleich in vier Richtungen. Die Projekte heißen 4U Jugend, RenoTop, TechnoTeam und Werkstatt Umwelt. Das Braunauer Arbeitsmarktservice (AMS) steht dem Sozialunternehmen als verlässlicher Förderer zur Seite.

Erich Rippl, der Bürgermeister von Lengau und SP-Landtagsabgeordneter, sowie der Leiter der Arbeiterkammer Braunau, Hermann Reischenböck, überzeugten sich jetzt persönlich von den vielfältigen Qualifizierungsangeboten.

Beide hoben bei ihrer Visite des im Umbau befindlichen FAB-Hauses die hohen Eigenleistungen bei den Erneuerungsarbeiten hervor. Herbert Ranftl nahm das Lob gerne entgegen und sagte: „Dort, wo es möglich ist, machen wir mit unseren Teilnehmern alles selbst. Sie erweitern dadurch ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten und haben täglich ihr Erfolgserlebnis.“

Viele Arbeitsfelder

Das Interesse der beiden SP-Männer galt auch ganz besonders den Arbeitsfeldern, die Jugendliche im Projekt 4U vorfinden.

In einer eigens eingerichteten Werkstätte lernen 17 Jugendliche Grundfertigkeiten in den Bereichen Holz und Metall. Sie übernehmen unter Anleitung eines Facharbeiters Entgratungsarbeiten, sie fertigen Geländer und sie erstellen Holzarbeiten für Kindergärten.

Steigender Selbstwert

Ziel des Projekts ist eine nachhaltige Integration der Jugendlichen am Arbeitsmarkt. Rippl: „Wichtig ist, die Jugendlichen durch Beschäftigungs- und Lernmöglichkeiten zu fördern. Sie müssen erleben, dass ihre Leistung geschätzt wird. Dann steigt auch das Selbstwertgefühl und somit die Chance, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.“

Gute Zusammenarbeit

Dass sich das Sozialunternehmen FAB-Haus so gut entwickelt, führt Ranftl auf die problemfreie Zusammenarbeit mit den Kommunen, insbesondere den Städten Braunau und Mattighofen und der Gemeinde Moosdorf, zurück.

Der Regionalleiter hat auch Ideen für die Zukunft. Mit den Projekten „Moor-Renaturierung Moosdorf“, ÖKO Mattighofen, Revital-Shop Braunau und das Küchenservice Braunau wird er die Bandbreite des Sozialunternehmens zusätzlich erweitern.

Kommentare
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Artikel 04. August 2010 - 00:04 Uhr
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Besucher waren vom Qualifizierungsangebot sehr angetan.  Bild: FAB

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