„Die jetzige Vorgangsweise belegt die Wertlosigkeit mehrfach erteilter Standortgarantien und macht unter anderem das Lehrpersonal arbeitslos“, speit der ehemalige Chef des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern in Ried Gift und Galle.
Fassungslos müssten die Innviertler das Gegenteil einer Regionalförderung und einer Bildungsoffensive erleben. Dem Innviertel würden Bildungsmittel entzogen, die jetzt zehn Jahre lang zur Verfügung gestanden seien und nun anderen Regionen zugute kämen.
Dabei, so der renommierte Arzt, der nun mit der medizinisch-technischen Ausbildung im Rieder Spital betraut ist, habe man bis zuletzt nicht glauben wollen, dass der Landeshauptmann entgegen seiner eigenen Zusagen den einzigen Ausbildungs-Standort im Innviertel tatsächlich schließen will.
Für das Rieder Krankenhaus bedeute das, dass man dort jetzt wieder erhebliche Schwierigkeiten haben werde, an hochqualifizierte Fachleute zu kommen. Brandtner: „Diese Situation erlebten wir schon in den 1990er-Jahren. Sie war letztlich auch der Hauptgrund für die Gründung der Akademien in Kooperation mit dem bfi.“
Mittelfristig werde daher den Innviertlern auch der Zugang zu den Leistungen der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Radiologietechnologie erschwert, weil zu befürchten sei, dass es bald zu wenig Fachkräfte geben werde.
Wolfgang Brandtner wertet die Entscheidung in Linz als Eklat zum Auftakt der Spitalsreform: „Das Zusperren hat schon begonnen!“ Und er fragt sich laut, was mit jenen jungen Menschen geschehen soll, die sich bereits für kommenden Herbst an den medizinisch-technischen Akademien in Ried angemeldet haben.
Landeshauptmann Josef Pühringer weist in einer Presseaussendung jegliche Kritik aus Ried entschieden zurück und bezeichnet sämtliche Anschuldigungen als haltlos. Er, Pühringer, habe sich immer für den Standort Ried als Fachhochschul-Lehrgang eingesetzt.
Die Vorstellungen, die offensichtlich nun im Krankenhaus Ried gegeben seien, trotz Fachhochschulen auch die Akademien fortzuführen, würden jedoch in denselben Berufsgruppen zu ungleichwertigen Abschlüssen, damit unterschiedlichen Berufschancen und somit sehr bald zu heftigen Problemen führen. „Abgesehen davon, dass für die parallele Fortführung der Lehrgänge rund 2,5 Millionen Euro zusätzlich erforderlich wären“, so der Landeshauptmann.
Darüber hinaus würden alle, die im Zuge des Aufnahmeverfahrens für die Akademie Ried als geeignet qualifiziert worden seien, in die Fachhochschul-Standorte aufgenommen werden. Pühringer: „Natürlich vorausgesetzt, dass es überhaupt zur Genehmigung der Fachhochschulen kommt, ansonsten bleiben die alten Strukturen ohnedies aufrecht. Dafür habe ich mich auch persönlich eingesetzt.“ (ho)
gemeint ist. Immerhin gibt's mehere Nester in OÖ, die sich "Ried ...." nennen.
und was sagen Ortig, Frauscher, Bernhofer, Hutgrabner dazu, gehen in Deckung, eine Schande!!!!!!
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