Es sei, so Makor, völlig unakzeptabel, die dringend notwendige, regionale Verbesserung der Herzkatheter-Versorgung in Frage zu stellen.
Studien würden belegen, dass das Innviertel zur Zeit bei Herzkatheter-Untersuchungen mit Abstand am schlechtesten versorgt sei. Die Region brauche die Koronarangiographie dringend. „Die Innviertler zahlen die gleichen Sozialversicherungsbeiträge und Steuern und haben daher auch das Recht auf eine gleichwertige Versorgung.“
Der Rieder SP-Landtagsabgeordnete erinnert ebenfalls daran, dass in der Gesundheits-Plattform einstimmig ein Vier-Parteien-Antrag für drei zusätzliche Herzkatheter-Standorte in Oberösterreich beschlossen worden sei.
Diesem Beschluss liege ein von allen vier Partien akzeptierter Vorschlag von Landeshauptmann Josef Pühringer zugrunde, in Ried, Steyr und Vöcklabruck Koronarangiographie-Stationen zu errichten und entspreche dem SP-Initiativantrag für die Verbesserung der Herzversorgung aus dem Jahr 2007.
„Was vor der Wahl versprochen wurde, muss auch nach der Wahl noch gelten“, so Christian Makor, der gleich darauf die verbalen Daumenschrauben noch kräftiger anzieht: „Das bereits bestehende Gerät ausgeschaltet zu lassen, wäre im Sinne einer optimalen Notfallversorgung geradezu grob fahrlässig.“ (ho)
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