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Start zu einem der härtesten Rennen Europas in Schärding

Bild vergrößern Start zu einem der härtesten Rennen Europas in Schärding

Der Slowene David Rihtaric geht auch heuer wieder in Schärding an den Start.   Bild: Race Around Austria

SCHÄRDING. Nach einer fulminaten Erstauflage des „Race Around Austria“ steht der Termin für die Fortsetzung des wohl härtesten Radrennens Europas fest. Im August wird kräftig in die Pedale getreten.

Es ist nicht nur eine Kraft-, sondern auch eine gewaltige Nervenprobe. „Es ist ein Wahnsinn, wie sehr sich die Sportler im Laufe des Rennens aufgrund ihres psychischen Zustands verändern. Ich meine den Gesichtsausdruck, wenn der Fahrer an seine Grenzen stößt“, sagt Heiko Mandl vom Organisationsteam.

Erfahrungsgemäß werde die erste Schlafpause nach 40 Stunden Fahrt eingelegt. „Während des gesamten Rennens schlafen die Teilnehmer vielleicht vier bis fünf Stunden“, so Mandl. Abertausende Kalorien werden täglich verbrannt. Durch Schnitzerl oder Schweinsbratl ließe sich der Verbrauch nie und nimmer aufwiegen, schon gar nicht am Rad. Die Extremradler verköstigen sich also mit kalorienreicher Flüssignahrung.

Am 20. August treffen sich die besten Extremradsportler Europas in der Barockstadt, um die Strecke mit 2160 Kilometern und 28.760 Höhenmetern in Angriff zu nehmen. Einen Tag früher, am 19. August, startet der Solobewerb der Frauen. „Sie haben einen Tag länger Zeit, das Race Around Austria zu bewältigen. Neu im Programm ist – neben den Schlüsselstellen wie dem Großglockner oder der Silvretta-Hochalpenstraße – jedenfalls das Kühtai, das im Vorjahr wegen Bauarbeiten ausgelassen werden musste.“

Der Herausforderung „Race Around Austria“ können sich übrigens nicht nur Einzelfahrer stellen, sondern auch Mitglieder einer Mannschaft. „Sowohl als Duo, als Quartett oder auch als Team mit noch mehr Mitgliedern ist eine Teilnahme am härtesten und längsten Radrennen Österreichs möglich.“

Die Teams werden dann gemeinsam mit den Solofahrern am Freitag an den Start gehen. „Ganz abgesehen vom sportlichen Ehrgeiz ist es ihnen möglich, Österreich ohne Zeitstress zu umrunden. Hier stehen Abenteuer und Teamgeist im Vordergrund, es soll für die Teilnehmer zum Erlebnis werden, die Strecke gemeinsam mit dem Rad zu bewältigen. Die Karenzzeit ist so ausgelegt, dass es für jede Mannschaft möglich ist, das Ziel zeitgerecht zu erreichen“, sagt Mandl.

Schärdings Bürgermeister Franz Angerer ist jedenfalls begeistert, dass ein sportlicher Höhepunkt mehr in seiner Stadt über die Bühne gehen wird: „Es freut mich besonders, dass diese österreichweite Veranstaltung bei uns startet und endet. Das Race Around Austria ist eine wesentliche Bereicherung zu unserem Sportveranstaltungsprogramm und auch touristisch sehr wertvoll, gerade wenn man das österreichweite Medienecho vom letzten Race Around Austria betrachtet. Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr erstmals stattgefunden hat, gehen wir davon aus, dass sich dieses Event weiterentwickelt.“

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