RIED. Die Wahrscheinlichkeit, an einem akuten Herzinfarkt zu sterben, ist laut Statistik im Innviertel deutlich höher als im Zentralraum, so Experten, die eine Herzkatheter-Abteilung für den Krankenhaus-Standort Ried fordern. Insgesamt sei landesweit genügend Gerätschaft vorhanden, allerdings geografisch ungünstig verteilt. Am morgigen Mittwoch treffen sich offenbar Vertreter aller Landesregierungsparteien mit Landeshauptmann Josef Pühringer, um zu beratschlagen – auch Steyr und Vöcklabruck wollen eine Koronarangiografie errichten. Am 29. Juni dürfte im Rahmen einer Gesundheitsplattform-Sitzung eine Entscheidung fallen.
SP-Bezirksvorsitzender Christian Makor: „Es ist nicht zu akzeptieren, dass die Region weiterhin benachteiligt sein soll. Die Innviertler zahlen die gleichen Sozialversicherungsbeiträge und haben auch das Recht auf gleichwertige Versorgung.“ Alle Parteien seien gefordert, sich für die Verbesserung der Herzinfarktversorgung einzusetzen.
Frau steckte eine Stunde mit Fuß in Zehn-Zentimeter-Spalt fest
Oberösterreich: Spitzenreiter mit kleinen Schwächen
FC Bayern souverän ins DFB-Cup-Halbfinale
Griechenland-Sparpaket scheitert an Renten: Neue Galgenfrist