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Wasserschaden: Unklar, wer bezahlen muss

ALTEHIM. Wohnung war vom SK Altheim noch nicht rückübergeben, seine Versicherung soll zahlen.

Wasserschaden: Noch unklar, wer für die Sanierungskosten bezahlen muss

Großer Wasserschaden und seine Folgen im Alten Rathaus Bild:

Es war ein Schock, vor allem für die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek, ihre Bücher förmlich wegschwimmen zu sehen. Wie die Warte berichtete, gab es Anfang November einen enormen Wasserschaden im Alten Rathaus. Ein Wasserhahn im oberen Stockwerk war aufgedreht, das Gebäude wurde durchnässt. Tausende Bücher und Medien der Stadtbibliothek im Erdgeschoß wurden zerstört, ein neues Quartier im ehemaligen Modehaus Heise-Haidenthaler eröffnet.

Die Bücher sind nun wieder im Trockenen, doch wie es mit dem Alten Rathaus weitergeht, ist noch unklar. Der enorme Schaden muss gezahlt werden, Bürgermeister Franz Weinberger (ÖVP) hofft, dass die Versicherung des SK Altheim dafür aufkommt. "Die Wohnung war zum Zeitpunkt des Schadens noch nicht rückübergeben, wir müssen da noch nachhaken, ob die Haftpflicht des SK Altheim den Schaden übernimmt." Zwei Fußballer des SK Altheim wohnten in der Wohnung im zweiten Stock. Das Gebäude ist im Besitz der Stadtgemeinde. Weinberger bezeichnet die Verhandlungen mit der Versicherung als sehr mühsam. "Ein Versicherungsvertreter war schon vor Weihnachten dort und hat sich ein Bild gemacht", erzählt er, trotzdem wisse immer noch niemand wie hoch der Schaden ist und wer dafür aufkommen wird. "Da muss ich noch weiter recherchieren", erläutert Weinberger.

Aufwendige Sanierung

Wie der Schaden passieren konnte, lässt sich noch nicht klären. Die Polizei schloss, wie berichtet, Fremdverschulden allerdings aus. "Unser Mitarbeiter hat festgestellt, dass der Wasserhahn, aus dem das Wasser gelaufen ist, ursprünglich als Waschmaschinen-Anschluss gedient hat. Offenbar ist eine Kette unglücklicher Umstände zusammengekommen, die Dichtung wurde angeeckt und hat sich gelöst", vermutet Franz Weinberger.

Die Sanierung wird sehr aufwendig, schließlich ist das Gebäude denkmalgeschützt und sehr stark beschädigt. Bevor aber große Reparatur-Schritte eingeleitet werden können, muss erst geklärt werden, wie das Gebäude in Zukunft genutzt werden soll. Im Gespräch ist eine Adaptierung für das Projekt Altersgerechtes Wohnen, aber auch die Bibliothek könnte zurückkehren, schließlich ist der Mietvertrag, der sehr kurzfristig mit der Familie Heise-Haidenthaler geschlossen wurde, auf ein Jahr befristet.

Das Gebäude war vor dem Schaden auch im Gespräch als mögliche Asylwerber-Unterkunft. Dies ist nun nicht mehr möglich. Dennoch bekommt Altheim zwanzig Asylwerber, die in das Gasthaus "Kastaniengarten" einziehen und dort vom Roten Kreuz betreut werden.

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Artikel Magdalena Lagetar 14. Januar 2016 - 15:00 Uhr
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