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Walzburschen wollen Donauboot bauen

FREINBERG/WESENUFER. Eineinhalb Jahre auf der Walz sind der Tischler Elia Noffke aus Brunsbüttel bei Hamburg und der Zimmerer Johannes Baureis aus Leipzig – an der Mühlviertler-Innviertler Donau plant das Duo zusammen mit vier weiteren Wanderjahrsgesellen den Bau eines neun Meter langen und 2,5 Meter breiten Bootes.

Walzburschen wollen Donauboot bauen

Bierpause „hoch über Passau“ beim Wirtshaus der Familie Blaas Bild: Gruber

Mit dem Boot wollen die jungen Männer von Niederranna/Wesenufer aus 2200 Kilometer weit ans Schwarze Meer reisen.

Sponsoren aus Region gesucht

Da der Walzburschen Verdienst praktisch für die Walz als solche aufgeht, suchen sie Sponsoren aus der näheren Umgebung. Die will man nun rasch finden, denn schon Mitte Juni soll das Schiff fertig sein. Alles, was man für ein Boot braucht, wird gesucht.

Am dringendsten ein 30 bis 40 PS starker Motor, ein Anker, Seile, Rettungsringe und eine Kücheneinrichtung mit sämtlichem Inventar wie Kästen, einem Gasherd oder Gaskochfeld. Tatkräftig unterstützt werden sie schon mit den Maschinen vom Zillenbauer Witti und vom Hofkirchner Bürgermeister Martin Raab, wo die Wandersgesellen derzeit stationiert sind.

Übrigens, nach der „Kreuzfahrt“ soll das Boot weiteren Wanderburschen und auch für Private zur Verfügung stehen. Das Boot soll dann im Hafen von Niederranna ankern. Auch ein Gespräch mit der Handwerkskammer Passau stand auf dem Programm. Man legte den verantwortlichen Herren in der Dreiflüssestadt die Baupläne vor, in der Hoffnung, auch hier etwaige Sponsoren aufzutreiben. Schließlich sei das Vorhaben eine einmalige Sache: Infos unter 0664/9309988.

Die „walzenden“ Bootsbauer, die auf ihrem Weg zur Handelskammer Passau bei der Innviertler Wirtsfamilie Blaas (siehe Bild) eine Pause einlegten, gehören beide zu der weltweiten Gesellenvereinigung Rolandsschacht. An die 100.000 Kilometer waren sie in der vergangenen Zeit in den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Andorra und Spanien unterwegs. Die zwei Rolandsbrüder machen das aus Liebe zum Beruf, zur Völkerverständigung, um Land und Leute kennenzulernen und natürlich auch aus purer Abenteuerlust.

Weltenbummler erleben viel

Auf ihren Wegen kommt den Deutschen einiges unter. Manchmal schlafen die handwerklichen Weltenbummler bei Sternenhimmel auf einer Parkbank, dann wieder in einer verlassenen Scheune und ab und zu auch in einem Viersternehotel. Dafür wird am nächsten Tag wieder beste Handwerksarbeit geleistet.

„Man steht zum Handwerk und macht in gewisser Weise auch Werbung dafür“, so die beiden Walzgeher aus dem Norden. Doch auch das Wetter spielt nicht immer mit, mal Sonnenschein und blauer Himmel, dann wieder „nass bis unter die Haut!“

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Artikel (Gruber) 11. Mai 2012 - 00:04 Uhr
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