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"Stille Nacht": 230. Geburtstag des Komponisten

HOCHBURG-ACH. Franz Xaver Gruber wird gefeiert – geboren am 25. November 1787 in Hochburg.

"Stille Nacht": 230. Geburtstag des Komponisten

Dominik Fankhauser, der beim Historienspiel den jungen Gruber spielt, und seine Schwester Anja, die auch in einer Szene beteiligt ist, im neugestalteten Gedächtnishaus. Im Abschnitt "Kindheit" ist zu sehen, wie der Bub Stäbe in die Holzwand steckte, um zumindest heimlich daheim ein wenig das Orgelspielen üben zu können. Bild: privat

Ein liebevoll gestaltetes Haus aus der Zeit, als Franz Xaver Gruber noch ein Leinenweber-Kind war. Das Gruber-Gwölb, in dem Veranstaltungen stattfinden können. Die Musikschule, die den Namen des Komponisten trägt. Ein künstlerisch gestalteter Friedensweg, bei dem im Gehen deutlich wird, wie sich das Lied in die Welt hinaus verbreitet hat. Das Historienspiel, in dem die Kindheit Grubers und die Suche nach dem Komponisten im Mittelpunkt stehen. In Hochburg ist der berühmte Sohn des Ortes präsent. Sehr präsent. Zu verdanken ist dies vor allem der Franz-Xaver-Gruber-Gemeinschaft, deren Obmann Gerhard Haring ist.

Natürlich ist der kommende Samstag in Hochburg ein Festtag. Es ist der 230. Geburtstag von Franz Xaver Gruber. Die Gemeinschaft, die seine Erinnerung wachhält, begeht diesen mit einer Reihe von Veranstaltungen. Die Laternenwanderung entlang des Friedenswegs hat bereits Tradition, anlässlich des Jubiläums wird sie heuer von Kunst umrahmt. Um 17 Uhr wird die Ausstellung von Josef Ziegler "Franz Xaver Gruber und seine Wirkungsstätten im Bild" im Gruber-Gwölb eröffnet. Um 19 Uhr beginnt die Laternenwanderung. Danach geht es um etwa 2015 Uhr mit einem Vortrag im Stiftsgasthof weiter: "Grubers Lehrer: Briefe der Familie Peterlechner". Haring freut sich, "dass Briefe ausgegraben werden konnten." Günther Kral und Christine Daringer musizieren. Während vom Lehrer die Begabung des Gruber-Buben gefördert worden war, hielt sein Vater wenig von der Musik. So musste die Ausbildung anfangs heimlich erfolgen – in Burghausen.

Es war die Zeit, als das Innviertel mal zu Bayern, mal zu Österreich gehörte. Die frühe Lebensgeschichte des Hochburgers wurde neu aufgearbeitet und wird strukturiert im Gruber-GedächtnisHaus, das aus der Epoche des jungen Grubers stammt, dargestellt. Ganz stolz ist Gerhard Haring auf den Webstuhl, der dort jetzt zu sehen ist. Auch eine Schulklasse ist nachgebaut und es wird gezeigt, mit welch einfachem Hilfsmittel der Bub das Orgelspielen lernen musste. Das Historienspiel Mitte Dezember ist nahezu ausverkauft, der Handwerksmarkt wird wieder rund um die Kirche abgehalten.

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Artikel Monika Raschhofer 23. November 2017 - 18:04 Uhr
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