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Schenkelhernie macht OP unerlässlich Schmerzen sind häufig sehr unspezifisch

SCHÄRDING. Hernien treten vier Mal häufiger bei Frauen als bei Männern auf.

Schenkelhernie macht OP unerlässlich Schmerzen sind häufig sehr unspezifisch

In der Regel kann eine Schenkelhernie gut behandelt werden. Bild: Gespag

Im Normalfall handle es sich bei einer Schenkelhernie (Schenkelbruch) um einen erworbenen und nur selten angeborenen Eingeweidebruch unterhalb des sogenannten Leistenbands, sagt Primarius Christoph Kopf, Leiter der Abteilung Chirurgie am Landeskrankenhaus Schärding und warnt: "Die Schmerzen sind oft unspezifisch und können bis in die Oberschenkel ausstrahlen. Eine Schenkelhernie wird immer operiert, da zum Beispiel Teile des Darms eingeklemmt werden können."

Rund fünf Prozent aller Hernien seien Schenkelhernien. Laut Kopf treten sie vier Mal häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Wodurch eine Schenkelhernie entsteht, sei noch nicht geklärt. Es gebe jedoch verschiedene Ursachen, die sie begünstigen können. Dazu zählen, so das Landeskrankenhaus Schärding, wiederholte Schwangerschaften, Übergewicht und eine mit dem Alter zunehmende Bindegewebsschwäche.

Bei Männern könne eine Schenkelhernie ebenfalls auftreten – bei ihnen liege die Ursache beispielsweise in einer vorangegangenen Leistenbruch-Operation.

Auch durch Husten, Pressen oder schweres Heben erhöhe sich der Druck im Bauchraum, wodurch Gewebe austreten kann. "Eine Schenkelhernie entsteht unterhalb des Leistenbandes, wobei einzelne Organteile durch bestimmte Schwachstellen des Körpers nach außen in den sogenannten Bruchsack gelangen. Als Folge entsteht vielfach eine Schwellung in der Haut", sagt der Experte.

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Artikel 15. Juni 2018 - 00:04 Uhr
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