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Kein Stillstand: Im Gehen wird gecoacht, trainiert und beraten

HÖHNHART. Höhnharter Martin Zaglmayr setzt auf Beratung bei Bewegung in der Natur.

Kein Stillstand: Im Gehen wird gecoacht, trainiert und beraten

Martin Zaglmayr coacht im Gehen. Bild: Zaglmayr

"Gehen ist des Menschen beste Medizin", wusste schon der griechische Arzt Hippokrates. Doch nicht nur dieser war sich der positiven Auswirkungen, die das zu Fuß gehen auf Körper und Geist hat, bewusst. Auch der Höhnharter Martin Zaglmayr weiß aus eigener Erfahrung, was Bewegung bewirken kann. "Durch Bewegung wird die Durchblutung angeregt, das Gehirn arbeitet besser – eigentlich ist es nur logisch, dass man im Gehen produktiver ist als im Sitzen", so der 37-Jährige, der im Herbst 2015 den Schritt in die Selbständigkeit gewagt hat.

Ideen im Gehen = "igeh"

Seitdem bietet sein Unternehmen mit dem bezeichnenden Namen "igeh" Coaching, Training und Beratung für Firmen und Privatpersonen an – und das alles natürlich im Gehen. "’igeh’ leitet sich von ‘Ideen im Gehen’ ab, und grob gesagt ist es genau das, was ich anbiete", versucht Zaglmayr sein breitgefächertes Angebot in wenigen Worten zu erklären. "Durch Zuhören, Aufwerfen von Fragen und Geben von Denkanstößen biete ich verschiedene Zugänge zu Problemen an. Ich stelle auch kritische Fragen, halte den Menschen einen Spiegel vor. Das ist einer der Vorteile, die ich als Außenstehender habe", so der ehemalige BWL- Student, der als Führungskraft im Versicherungsbereich und als Kapellmeister der Stadtmusikkapelle Altheim bereits langjährige Coaching-Erfahrung sammeln konnte.

Die Lösung für Probleme und Konfliktsituationen liege in jedem selbst, ist er sicher. Es gehe nur darum, den Weg dorthin zu finden. Die Anliegen, mit denen sich die Menschen an Martin Zaglmayr wenden, sind ebenso unterschiedlich wie die Lösungen. Von Alleinerziehenden nach einer Trennung, über Schüler und Studenten mit Prüfungsangst, Berufstätigen mit Fragen zur Karriereneugestaltung bis hin zu Firmen, die Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung für ihre Lehrlinge suchen – sie alle sind bei Martin Zaglmayr richtig. "Am Anfang steht immer ein kostenloses Erstgespräch. Hier werden Ziele und Fragestellungen erörtert und, das ist das Wichtigste, das Zwischenmenschliche ausgelotet", erklärt Zaglmayr den Ablauf eines Coaching-Programmes. In den weiteren Sitzungen oder "Wanderungen" werden Prioritäten gesetzt, die Themen erörtert und Übungen angeboten. "Die eigentliche Arbeit beginnt danach, denn die Denkanstöße umsetzen muss jeder für sich", stellt Zaglmayr klar.

Wie viele Treffen dabei nötig sind, ist völlig individuell, oft kehren sie wieder. Tendenziell seien es eher Frauen, die sich für das Angebot interessieren, ist Martin Zaglmayr aufgefallen. Warum das so ist, kann er nur mutmaßen. "Meine Arbeit hat einen ganzheitlichen Ansatz. Es geht viel um das Unterbewusstsein, um Selbstreflexion. Vielleicht sind Frauen da offener, können sich Probleme eher eingestehen und Hilfe in Anspruch nehmen", vermutet der Vater zweier Töchter.

Er ist sicher, dass seine Arbeit nicht nur eine große Hilfe bei der Lösung von Problemen ist, sondern auch und gerade als Prophylaxe entscheidend sein kann, z. B. bei "Burnout". "Wir buchen Wellnessurlaube, lassen uns massieren – aber was die Natur für uns tun kann, nehmen wir zu wenig wahr. Das Coaching im Gehen ist Wellness für die Seele. Und der positive Effekt ist viel langfristiger", ist sich Martin Zaglmayr sicher.

Weitere Infos zu den Angeboten igeh.at

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Artikel Angelika Hanslmayr 13. August 2017 - 14:04 Uhr
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