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Höhere Kosten für Freizeitbad: Baufirma Schmid wehrt sich gegen Vorwürfe

RIED/FRANKENBURG. In Sachen Kostenerhöhung für das Freizeitbad Ried meldet sich jetzt die Baufirma zu Wort. Die Vorwürfe der Stadtgemeinde Ried bzw. der ISG lasse man nicht auf sich sitzen.

23 Kommentare Thomas Streif 12. Januar 2018 - 19:07 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
Klettermaxe (2132) 13.01.2018 13:13 Uhr

Es ist Betrug am Bürger und an den Lieferanten, wenn Politiker gewisse Prestigeprojekte durchboxen, indem sie es schönrechnen und wesentliche Teile in der Planungsphase herausnehmen.

Die Mehrkosten versteckt man dann in spätere oder andere Budgetposten oder will diese mit juristischer Unterstützung des Gemeindebundes auf die Lieferanten abwälzen.

Es sieht so aus, als wäre das dort auch der Fall.

Ich kenne viele, die in diesen öffentlichen Bereich gar nicht mehr anbieten. Entweder wird man Opfer der üblichen Freunderlwirtschaft und/oder der schlechten Zahlungsmoral der sich finanziell übernehmenden Gemeinden.

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Digitalis (2213) 13.01.2018 19:09 Uhr

@Klettermaxe. Haarscharf den (Sarg)Nagel der gemeindlichen Auftragsvergabe-Rituale auf den Kopf getroffen. Da rennt noch immer der alte Schwindel, dass halt die Gemeindepaschas - oder sogar diejenigen im Land auch! - danach die Auftragserhöhungen samt "vergessenen" Leistungsteile abnicken...

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Istehwurst (3169) 13.01.2018 13:00 Uhr
Nachts12 (1) 13.01.2018 11:20 Uhr

Nicht alle Details zum Gebäude oder zu den verwendeten Materialien sind bei Auftragsvergabe zu 100 Prozent definierbar. Nicht alle Arbeiten werden gleich richtig ausgeführt. Nicht alle externen Faktoren lassen sich vor Baubeginn mit Sicherheit vorhersagen. Das kann die Baukosten während der Bauphase stark in die Höhe treiben.

Wir von der Schmid Baugruppe wollen unseren Kunden höchstmögliche Planungs- und Budgetsicherheit geben und geben deshalb eine Preisgarantie ab: Der garantierte Maximalpreis definiert die absolute Preisgrenze für Ihr Projekt, bei dem die Schmid Baugruppe der Generalunternehmer ist.

Im Frühstadium der Planung wird eine gemeinsame Definition des Bausolls erstellt. Diese ermöglicht es uns, Ihnen schon sehr früh einen konkreten Preis zu nennen, der nur mehr nach unten variabel ist, aber nicht mehr steigen kann. Das bedeutet, dass Sie nach einem vorher festgelegten Schlüssel von allen erzielten Einsparungen profitieren – von Planungsoptimie

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alleswisser (7285) 13.01.2018 21:29 Uhr

"Sie lasen eine selbsthuldigende Werbeeinschaltung der Schmid-Baugruppe ohne jeden Bezug zum eigentlichen Thema."

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joein (72) 13.01.2018 11:04 Uhr

Hoffentlich geht es sich aus so nahe neben Geinberg, Füssing, und Passau (PEB). Grusel Grusel...Da spielen ein paar Milliönchen mehr gar keine Rolle, was ist los, dass alles schief läuft egal wo man hinschaut..

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Realist2 (264) 13.01.2018 17:12 Uhr

Vielleicht haben wir ein Wählerproblem. Wahlen kann man nicht gewinnen, wenn man ehrlich ist und die Dinge beim Namen nennt. Wenn uns jemand erklärt, dass 1 + 1 = 3 ist, dann wählen wir ihn und wundern uns, wenn die gleiche Person wirklich nicht rechnen kann.

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jago (38121) 13.01.2018 19:23 Uhr

Das stimmt zwar - allerdings sollten "wir" ja gar keine solchen exekutiven Entscheider wählen sondern nur die Gesetzgeber.

Die Exekutiven, die Entscheider, die Mächtigen sollen nicht einmal von den Volksvertretern bestimmt werden sondern kontrolliert, ob sie die Gesetze einhalten.

Ich red mir das Maul fusselig traurig

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selbststaendig (5) 13.01.2018 11:04 Uhr

Es darf vermutet werden, dass die bei Auftragsvergabe genannte Summe unseriös niedrig gehalten wurde, praktisch um an den Auftrag zu kommen, so akzeptiert wurde. Eine in dieser Branche (insbesondere gegenüber öffentlichen Bauträgern) leider übliche Vorgangsweise. Wenn man dann im "Geschäft" ist, wird jeder "Nagel" zusätzlich verrechnet, um sukzessiv ordentlich abzocken zu können. Im Nachhinein macht man die Auftraggeber dafür verantwortlich.
Tatsächlich aber handelt es sich dabei um einen stillen (heimlichen) Betrug. Die Summe um schier 50 % zu überschreiten, ist daher bei einer Baufirma dieser Größe durch nichts zu rechtfertigen, da sie doch in Kenntnis der Planung, der Umstände Vertragspartnerin wurde.
Derartige Vorgangsweisen sind nicht nur unmoralisch, sondern eigentlich kriminell. Das sie üblich sind, zeigt wie gut und frech diese Branche dank ihrer Vernetzung agieren kann. Hier besteht Handlungsbedarf.

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alleswisser (7285) 13.01.2018 21:34 Uhr

@selbststaendig

Die Angebotssumme kann nicht "unseriös niedrig" gehalten werden. Denn bei normalem Vergabeverfahren (woran zu zweifeln es bislang keine Anhaltspunkte gibt) liegt ein exaktes Leistungsverzeichnis vor, welches jeder Anbieter auszupreisen hat.

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Klettermaxe (2132) 13.01.2018 13:15 Uhr

Nicht um an den Auftrag zu komme, sondern um das Projekt politisch durchzubringen, wurde die Summe seitens der Gemeinde niedrig gehalten.

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jago (38121) 13.01.2018 13:03 Uhr

Wie ich gehört/gelesen habe, gilt seit einigen Jahren das österreichische, archaische [b]Geringstbieter[/u]verfahren aus der Zeit der Monarchie nicht mehr.

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richie (13) 13.01.2018 12:53 Uhr

Könnte es nicht auch sein, dass die Damen und Herren Politiker und zuständigen Beamten vor allem auf ihre Eitelkeiten bedacht sind und sich weniger um die wirklich wichtigen Dinge kümmern?
Möglicherweise ein wenig kurzsichtig, wie man sieht ..

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kpader (396) 13.01.2018 09:08 Uhr

Hat der Ortig nicht alles unter Kontrolle. War ja bei seinem eigenen Unternehmen damals ebenso der Fall. Dann flüchtet man halt in die Politik.

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alleswisser (7285) 13.01.2018 08:51 Uhr

Die von der Fa. Schmid beschriebene Vorgehensweise mit den monatlichen Teilrechnungen ist üblich. Unüblich ist, dass 1. Teilrechnungen unkommentiert zurückgeschickt werden und 2. der Rechnungsleger trotzdem monatelang das so hinnimmt und nicht reagiert (Baueinstellung zB als Druckmittel). Vorausgesetzt die Fa. Schmid ist tatsächlich wie behauptet ihrer Warn- und Hinweispflicht nachgekommen, wovon ich bei einem professionellen Unternehmen mal ausgehe.

Insgesamt klingt es so, dass man sich bei den 2 mio am Ende irgendwo in der Mitte treffen wird.

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kpader (396) 13.01.2018 09:11 Uhr
alleswisser (7285) 13.01.2018 10:00 Uhr

Großzügige (aber deswegen nicht falsche!) Rechnungslegung bei Großbauprojekten ist durchaus üblich. Genauso üblich ist, dass bei der Endabrechnung dann alles im Detail angeschaut und ausverhandelt wird inkl. teilweiser Streichungen.

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azways (499) 13.01.2018 07:36 Uhr

Nicht das erste Projekt, das den Riedern sehr viel kostet:

1. Innenstadtpflasterung
2. Fernwärmenbetz
3. Hallenbad
4. ...........

Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Millionen Euro da zusätzlich benötigt worden sind bzw. noch werden.

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deskaisersneuekleider (1086) 12.01.2018 19:45 Uhr

Gemeinde hat offenbar jahrelang geschlafen. Jetzt leisten sie sich um ihr Unvermögen zu verschleiern sauteure Anwälte. Wo war das Baucontrolling von Seiten des Auftraggebers? Wer hat das Leistungsverzeichnis bei der Ausschreibung erstellt? Wer den GU Vertrag vor Abschluss geprüft? Bei öffentlichen Vergabe wird so schlampig agiert weils letztlich eh der Steuerzahler brennt und politische Verantwortung nur am Papier besteht.

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alleswisser (7285) 13.01.2018 08:52 Uhr
Digitalis (2213) 13.01.2018 19:13 Uhr

@Alleswisser. Na ja, für manche Menschen reichten schon die üblichen "privat vereinbarten" Anwaltshonorare bei solchen angeblich hochkomplizierten Streitfällen samt S(chw)achverständigengutachten ...
Anmerkung: Glaubt jemand dass die jeweiligen Anwälte im Linzer Swap-Skandal der Stadt nach der Tarifordnung der Rechtsanwaltskammer gelöhnt würden grinsen grinsen grinsen

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alleswisser (7285) 13.01.2018 21:32 Uhr

Ja, glaube ich sogar. Denn das RATG ist eh recht großzügig, Mehrkosten entstehen eher durch privat eingeholte Gutachten zur Unterstützung der Rechtsanwälte. Üblich sind ohnehin ca. 20% Abschlag auf den RATG-Tarif, außer der Gegner muss zahlen.

Wobe auch eine höhere Vereinbarung als nach RATG deswegen nicht zwingend "sauteuer" sein muss. Das ist halt so eine dumm-populistische Stammtischaussage, von Leute ohne Praxisbezug, denen alles was mehr kostet als ein Pfuscher um 20 Euro/h bar aufs Handerl gleich "teuer" vorkommt.

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