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Geplante 110-kV-Leitung erhitzt weiter die Gemüter

INNVIERTEL/LINZ. Die Freileitungsgegner formieren sich im Internet.

Geplante 110-kV-Leitung erhitzt weiter die Gemüter

18 Kilometer lang soll die 110-kV-Leitung von Ried nach Raab werden. Bild: Erwin Wodicka - wodicka@aon.at

Obwohl Energie-Landesrat Rudi Anschober, wie in den OÖN berichtet, ankündigte, dass statt 36 Kilometer (Ried-Raab-Ranna) nur eine 18 Kilometer lange Freileitung von Ried nach Raab umgesetzt wird, ist die Aufregung bei der Schutzgemeinschaft nach wie vor groß. "Der Unmut in der Bevölkerung über die Vorgehensweise wird von Tag zu Tag größer", schreibt Josef Wagneder von der Schutzgemeinschaft, die sich vehement gegen eine 110-kV-Freileitung wehrt, in einem Mail. Die Gegner fordern seit Langem eine Erdkabel-Variante. Die 110-kV-Freileitung über von Ried nach Raab befinde sich, so die Auskunft aus dem Büro von Anschober, derzeit im Genehmigungsverfahren.

Mittlerweile machen die Freileitungsgegner auch im Internet und auf Facebook mobil. Auf der Seite "Schutzgemeinschaft Innviertel", die von Bernadette Rinner-Scheuringer betreut wird, werden die Facebook-Mitglieder aufgefordert, eine Online-Petition zu unterzeichnen. Bis gestern Abend wurde die Petition bereits von 942 Unterstützern ausgefüllt.

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Artikel 25. Februar 2014 - 00:04 Uhr
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