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FP-Wahlkampfleiter hält sich mit Prognose auffällig zurück

RIED. Landesrat ist auch vorsichtig, der OÖ.-Spitzenkandidat weniger.

FP-Wahlkampfleiter hält sich mit Prognose auffällig zurück

Corina Gruber, FP-Oberösterreich-Spitzenkandidat Wolfgang Klinger und Rieds Stadt-Vize Thomas Dim Bild: ho

RIED. "Es ist sonst nicht meine Art, aber dieses Mal traue ich mich keine Prognose abgeben", antwortet Erhard Weinzinger, Rieds FP-Bezirksgeschäftsführer und FP-Innviertel-Wahlkampfleiter, auf die Frage, welchen Prozentsatz sich seine Partei, die in der Region traditionell stark ist, am 15. Oktober erhoffe.

FP-Landesrat Elmar Podgorschek ist ebenfalls vorsichtig, allerdings nennt er auch den Grund dafür: Sebastian Kurz. "Die VP hat ihren Spitzenkandidaten schon fast zu einem Halbgott stilisiert. Und was von Umfragen zu halten ist, wissen wir alle."

Wolfgang Klinger ist nicht so zurückhaltend. "Noch nie war eine Wahl so spannend, die Stimmung bei uns ist sensationell gut. Es ist zwar das erste Mal, dass ich für den kommenden Wahlgang einen Prozentsatz nenne, aber 25 Prozent sollten es bundesweit schon sein", so der Nationalratsabgeordnete und langjährige Bürgermeister von Gaspoltshofen. Klinger pocht unter anderem auf eine Verwaltungsreform und nennt als Positivbeispiel seine eigene Gemeinde: "Wir haben 16 Planposten, besetzt sind 8,5."

Nach Wien zieht es außerdem Thomas Dim, den FP-Vizebürgermeister von Ried. Dim wurde wie die Aurolzmünsterer FP-Vizebürgermeisterin Corina Gruber, die (erkrankte) FP-Gemeinderätin Elisabeth Hatzmann aus Peterskirchen und FP-Landesrat Elmar Podgorschek von der Bezirksgruppe Ried einstimmig zu Kandidaten für die Nationalratswahl gewählt. Podgorschek hat allerdings keine echten Ambitionen. Er will lediglich unterstützend auftreten und ist der Vorletzte auf der Liste.

Anders sieht es bei Dim aus. "Bei einem sehr guten Ergebnis besteht die Chance, in den Nationalrat zu kommen. Es ist zweifellos ein Kampfmandat, aber ich freue mich, dass meine bisherige Tätigkeit gewürdigt wurde und ich so weit vorne gereiht worden bin."

Corina Gruber möchte ebenfalls gerne ins Hohe Haus und dort die starke Stimme der Frauen sein. Zu ihren wichtigsten Themen gehören Alleinerziehende, leistbares Wohnen, die Familie und die ärztliche Versorgung am Land.

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Artikel 04. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
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