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Elektroland landet Werbe-Treffer bei den Salzburger Eisbullen

MATTIGHOFEN / SALZBURG. Geschäftsführer Fritz Werdecker ist Werbepartner des Eishockeyclubs Red Bull Salzburg.

Elektroland landet Werbe-Treffer bei den Salzburger Eisbullen

Eishockeyspieler Florian Baltram und Luka Gracnar, Fritz Werdeckers Sohn, getragen von Stürmer Thomas Raffl, Papa Werdecker. Bild: privat

Fritz Werdecker jun. ist bekannt dafür in Sachen Werbung unkonventionelle Wege zu gehen. Erst lässt er Innviertler Originale als Werbeträger für seine Elektrogeräte sprechen, aktuell spielt er in einer ganz anderen Liga: Im Eishockey-Club Red Bull Salzburg. Der Mattighofner hat eine Werbepartnerschaft mit den Salzburger Eisbullen.

Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen: Hinsichtlich der Bullen-Partnerschaft ging Werdecker den umgekehrten Weg, denn er drückte der Hockeymannschaft bereits vorher die Daumen, jetzt natürlich umso fester. "Eishockey hat mich richtig begeistert, seitdem ich beruflich und privat oft in Russland war. Dort hat Eishockey eine gewaltige Tradition und einen gigantischen Stellenwert", sagt Werdecker, der selbst "maximal auf der Playstation" Eishockey spielt. Er ist fasziniert von der Schnelligkeit, Dynamik und Robustheit dieses Sports – und sieht mit diesen Eigenschaften Parallelen zu seinem Unternehmen, das er in vierter Generation führt.

Film mit Thomas Raffl und Co.

Aus dem Feuer für den Eissport wurde jetzt eine Partnerschaft. "Die Red Bulls sind auf uns als Unternehmen aufmerksam geworden, da wir bezüglich Marketing immer wieder versuchen, neue Wege zu gehen. Wir haben uns dann an einen Tisch gesetzt und ein starkes Komplettpaket geschnürt, das für beide Unternehmen passt. Wir hoffen natürlich, dass die Weltmarke Red Bull auch unsere Marke beflügelt und mitträgt", sagt Werdecker. Die Bullen als Werbeträger haben freilich ihren Preis, genaue Angaben gibt es nicht, nur so viel: "Wir müssen schon ein paar Waschmaschinen verkaufen, um das Ganze finanzieren zu können. Wir hoffen durch die Zusammenarbeit auch überregional neue Kunden auf unser Unternehmen aufmerksam zu machen und unsere Marktpräsenz weiter zu erhöhen", so der 35-Jährige. Geworben wird auf sämtlichen Kanälen, sogar ein Video mit Eishockey-Stürmer Thomas Raffl & Co. wurde in der Red Bull-Akademie gedreht.

"Muss andere Wege gehen"

Fritz Werdecker hat nach seinem Studium eine eigene Firma gegründet, einen Online- und internationalen Großhandel, später das Elektrofachgeschäft seiner Eltern in der Moosstraße übernommen und die Eigenmarke "Elektroland Austria" entwickelt. Er beschäftigt rund 30 Mitarbeiter, Werbung ist jedoch Chefsache. "Die Ideen stammen grundsätzlich von mir, ich habe aber natürlich meine ‘Verbündeten’, mit denen ich die Sachen dann umsetze. Wir als mittelständisches Unternehmen müssen andere Wege gehen als die große Masse", sagt der erfolgreiche Jungunternehmer.

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Artikel Marina Mayrböck 14. September 2017 - 08:04 Uhr
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