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Oberösterreich  > Innviertel

Ein Stadtteil im Wachstum

MATTIGHOFEN. Mattighofen Nord ist mittlerweile der größte Stadtteil – und er wird immer größer.

Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer Bild: (Manfred Fesl)

Mehrere Bauvorhaben prägen das Wohngebiet um die Unterlochner Straße in Mattighofen. Der Stadtteil Nord wächst ständig, ist mittlerweile der größte. Und „dieser will versorgt sein“, sagt SP-Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer. Vorerst gilt es zwei Punkte anzupacken: Eine Beruhigung der Hauptverkehrsader Unterlochner Straße und ein neuer Kindergarten für „Nord“.

Früher war das „Moos“, also der Stadtteil West „das“ Wohngebiet in Mattighofen, heute ist es der Stadtteil Nord mit den zwei großen Siedlungen: Hans-Berghammer und Franz-Stelzhammer. Es sind mehrere Bauträger, die sich hier austoben. Aktuell zum Beispiel werden wieder 112 Zwei- bis Vierraum-Wohnungen von der Oberösterreich-Wohnbau gebaut, eine andere Gesellschaft plant weitere 86, ein Privater baut ebenso ein Haus um das andere.

Bedarf ist gegeben, denn Mattighofen ist bevölkerungsmäßig innerhalb von fast zehn Jahren um ein knappes Viertel gewachsen. Die Einkaufsstadt im Mattigtal ist mit ihren mehr als 300 Betrieben und gut 3000 Arbeitsplätzen (Stand 2015) ein Magnet für viele Einpendler, die sich in Mattighofen niederlassen. „Der Zuzug ist enorm. Ich habe nächstes Jahr mein zehn Jahr-Jubiläum als Bürgermeister. Angefangen habe ich mit rund 5500 Einwohnern, jetzt sind wir bei fast 6900. Wer hier arbeitet, möchte auch hier wohnen“, sagt Schwarzenhofer.

Kindergarten und Straße

Die vielen Miet- und Eigentumswohnungen werden vor allem von Familien bewohnt. Es gibt dort so viele Kinder, dass für sie ein eigener Kindergarten gebaut wird. Ein Grundstück an der Unterlochner Straße hat die Stadtgemeinde bereits gekauft, der Kindergarten-Bau müsse „schleunigst passieren“, so Schwarzenhofer.

Nächster Punkt auf der To-do-Liste: Die pulsierende Hauptverkehrsader „Unterlochner Straße“, die mitten durch den wachsenden Stadtteil führt, gehöre beruhigt. Eine Lösung wird für die Kreuzung Fabrik-Straße/Unterlochner Straße/Mitterweg gesucht. Übersichtlicher ist sie, seit der Transformator versetzt wurde. Ziel ist, sie noch sicherer zu machen. „Wir arbeiten an einer vernünftigen Lösung. Wir befinden uns in der Planung, es gibt Verhandlungen mit Grundeigentümern und mit dem Land über die Finanzierung“, sagt FP-Vizebürgermeister Günter Sieberer.

Viele Verkehrsteilnehmer nutzen diese kleine West-Umfahrung von der Moos- in die Fabrikstraße, über die Unterlochner- in die Braunauer Bundesstraße alternativ zum Stiegl-Berg und Stadtplatz.

Doch nun soll auch die Unterlochner Straße entlastet werden. Es gibt dort zwei Betriebe, einen auf Mattighofner, einen auf Schalchner Gebiet. Viele Mitarbeiter und Lkw fahren über die Unterlochner Straße zu. „Die Firma Eder muss irgendwo zufahren, das ist klar. Ich will auch dem Schalchner Betrieb, in dem natürlich auch viele Mattighofner arbeiten, die Zufahrt nicht absprechen, aber vielleicht wäre eine andere Verkehrslösung möglich.

Möglichkeiten über etwaige Zufahrten zu den Betrieben sollten gemeindeübergreifend besprochen werden“, sagt Schwarzenhofer. Geh- und Radwege entlang der Hauptverkehrsader in Nord sollen ebenfalls verbessert werden.

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Artikel Marina Mayrböck 12. Oktober 2017 - 07:30 Uhr
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