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Die SV Ried plant bereits jetzt für die Bundesliga

RIED. Viel zusätzliche Qualität im großen Kader durch Transfers und Rückkehr von Reifeltshammer und Ziegl

Die SV Ried plant bereits jetzt für die Bundesliga

Zuversichtlich: SV Ried-Trainer Lassaad Chabbi, Manager Fränky Schiemer Bild:

Ziemlich voll war es am Montag beim Trainingsauftakt der SV Guntamatic Ried im großzügigen Umkleideraum des Trainingszentrums. Neben den beiden Langzeitverletzten Marcel Ziegl und Thomas Reifeltshammer, die wieder voll ins Mannschaftstraining einstiegen, konnte Trainer Lassaad Chabbi auch zwei Neuverpflichtungen auf dem Trainingsplatz begrüßen – Stürmer Philipp Prosenik von Rapid und Innenverteidiger Constantin Reiner, der vom Regionalligisten Anif ins Innviertel wechselte. Erst kommende Woche wird der flinke Offensivspieler Flavio Dos Santos vom Floridsdorfer AC dazustoßen. Die OÖN haben über die Transfers bereits vorab berichtet.

Mittelstürmer Philipp Prosenik, der zuletzt bei Rekordmeister Rapid nur wenig zum Einsatz kam, will im Innviertel durchstarten, die starke Konkurrenz mit Seifedin Chabbi und Thomas Fröschl im Sturm sei ihm bewusst. "Ich werde in der Vorbereitung alles geben, alles andere liegt dann in den Händen des Trainers", so Prosenik. Die SV Ried gehöre aus seiner Sicht ganz klar in die Bundesliga. "Ich will zu meinen Einsätzen kommen, damit ich ab Sommer in der Bundesliga voll durchstarten kann", betonte Prosenik.

Die SV Ried plant bereits jetzt für die Bundesliga

Philipp Prosenik

Vorplanung für die Bundesliga

Manager Fränky Schiemer will mit den Transfers bereits jetzt die Voraussetzungen für die Zeit nach dem angepeilten Wiederaufstieg setzen. "Diese Spieler können uns auch in der höchsten Spielklasse weiterhelfen, sie sind jung und können sich noch verbessern." Es sei durchaus möglich, dass noch der eine oder andere Spieler den Verein verlassen könnte. Aktuell gebe es aber noch keine Anfrage. Ein Verkauf von Torjäger Seifedin Chabbi ist für die Vereinsverantwortlichen derzeit kein Thema. Von Regionalligist Gurten könnte im Sommer Mittelfeldakteur Ante Bajic zur SV Ried wechseln. Der 22-Jährige wird möglicherweise im Frühjahr bereits regelmäßig mit der SVR mittrainieren.

Dass Ried im Kampf um den sofortigen Wiederaufstieg (finanziell) alles auf eine Karte setzt, ist kein großes Geheimnis. Das Vertrauen der Sponsoren ist aber groß. Laut Finanzvorstand Roland Daxl habe sich das Budget für die aktuelle Saison sogar noch leicht erhöht.

Transferbeteiligung an Filipovic-Verkauf in die Türkei

Neben der Unterstützung der Sponsoren und Partner hätten sich die Einnahmen durch das ausverkaufte Cup-Derby gegen den LASK erhöht. "Außerdem haben wir noch eine Transferbeteiligung durch den Verkauf unseres ehemaligen Spielers Petar Filipovic durch die Wiener Austria an Konyaspor (Türkei) erhalten", so Daxl im OÖN-Gespräch. Trainer Lassaad Chabbi kann aktuell fast jede Position doppelt besetzen.

"Der Konkurrenzkampf wird groß sein. Ich sehe das positiv, denn so muss jeder versuchen, im Training immer alles zu geben", sagt Schiemer. "Wenn sich im Frühjahr jeder von uns voll in den Dienst des gesamten Teams stellt, dann werden wir unser großes Ziel, den Aufstieg, erreichen", so die Marschroute von Chabbi.

Die SV Ried plant bereits jetzt für die Bundesliga

Constantin Reiner

 

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Artikel Thomas Streif 08. Januar 2018 - 19:04 Uhr
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