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Bezirkslandjugend macht 2018 "Faschingspause"

BEZIRK RIED. Am 6. Jänner 2018 steigt in der Messehalle 19 "Die lange Nacht der Landjugend" – 2500 Gäste werden erwartet.

Bezirkslandjugend macht 2018 "Faschingspause"

Lucia Ornetsmüller Bild: OÖN/jsz

Nach einem kurzen "Dornröschenschlaf" ist die Landjugend des Bezirkes seit einigen Jahren wieder vermehrt aktiv. Mit der Wiederbelebung des Rieder Faschingszuges im heurigen Jahr haben die Mitglieder der Landjugend wieder ein kräftiges Lebenszeichen gegeben. Im Interview spricht Bezirks-Kassierin Lucia Ornetsmüller aus Schildorn über das abgelaufene Jahr und die Pläne für 2018.

 

Einige Zeit lang war es relativ still um die Landjugend im Bezirk. Warum?

Lucia Ornetsmüller: Es stimmt, es war eine gewisse Stagnation da. Das hat sich in den vergangenen fünf, sechs Jahren wieder stark verbessert. Wir sind jetzt auch vermehrt bemüht, in den Medien präsent zu sein. Darauf wurde vorher vielleicht auch zu wenig Wert gelegt.

Ist es schwierig, eine Landjugend in den Orten zu haben?

Die Schwierigkeit liegt darin, dass man Leute findet, die die Vorstände bilden. Die meisten Mitglieder sind noch sehr jung und trauen sich die Verantwortung nicht ganz zu. Ein großes Fest zu organisieren ist für Jugendliche eine große Herausforderung. Fast alle wachsen mit ihren Aufgaben, bereut hat sein Engagement noch niemand.

In den vergangenen zwei Jahren gab es die Aktion "Dorfverstand". Ein kurzes Resümee?

Die Aktion ist von den Ortsgruppen sehr gut angenommen worden. Wir haben eine große Verteilaktion gemacht und Sackerl, gefüllt mit regionalen Produkten, an Bewohner und Konsumenten verteilt. Mit dem Ziel, die Menschen zu sensibilisieren und für die Produkte aus der Heimatregion zu werben. Auch wir Landjugendgruppen haben bei den Veranstaltungen verstärkt auf regionale Produkte zurückgegriffen. Statt fertigem Kinderpunsch gab es beim Rieder Faschingsumzug warmen Birnensaft.

Die Bezirkslandjugend hat 2017 den Rieder Faschingsumzug veranstaltet. War das eine einmalige Aktion oder wird es weitergehen?

Diese Veranstaltung war wirklich ein toller Erfolg. Der Aufwand ist allerdings riesig. Jedes Jahr kann man eine derart große Veranstaltung sicher nicht stemmen. Allerdings wäre es schade, den Rieder Faschingsumzug wieder sterben zu lassen. Für 2019 werden wir über eine Neuauflage diskutieren, fix ist es aber noch nicht.

Im Herbst wurde neu gewählt. Gab es große Veränderungen?

Drei Personen sind ausgeschieden, zwei neu dazugekommen. Der Großteil des Vorstandes besteht aber nach wie vor aus bereits bewährten Mitgliedern.

Für 2018 ist bereits wieder eine Großveranstaltung geplant?

Ja. Wir veranstalten am 6. Jänner 2018 "Die lange Nacht der Landjugend" in der Messehalle 19 in Ried. Vorher findet die Vollversammlung der Landjugend Oberösterreich statt. Da werden die aktivste Ortsgruppe und auch die besten Projekte gekürt. Dann steigt der Ball in Tracht mit den "Lausern". Wir erwarten zumindest 2500 Gäste zu dieser Veranstaltung.

Wie sind die Ortsgruppen strukturiert, wie viele gibt es im Bezirk?

Momentan gibt es insgesamt 20 aktive Ortsgruppen mit fast 1300 Mitgliedern im Bezirk Ried. Der Anteil der Mitglieder ohne landwirtschaftlichen Bezug, sprich Bauernhof, liegt mittlerweile bei rund 50 Prozent. Landjugend ist nicht nur Halligalli und Fortgehen, sondern viel mehr Brauchtum, Weiterbildung und Persönlichkeitsbildung.

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Artikel Josef Schuldenzucker 26. November 2017 - 04:11 Uhr
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