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150 Jahre: Sparkasse Ried-Haag ist das älteste selbstständige Bankinstitut

RIED. Neues Zeitalter: Digitales Bankgeschäft als große Herausforderung für Banken.

150 Jahre: Sparkasse Ried-Haag ist das älteste selbstständige Bankinstitut

Zufrieden: Direktorin Elfriede Sejkora (re.), Direktor Wilfried Bachmayr und Marketing-Leiterin Petra Dürrer Bild: rokl

Die älteste selbstständige Bank des Innviertels feiert ein rundes Jubiläum: Vor 150 Jahren wurde die heutige Sparkasse Ried-Haag gegründet. "Die Bank hat zwei Weltkriege überstanden und viele turbulente Zeiten erlebt – doch seit ihrer Gründung ist sie für die Menschen in der Region da und ihrem Gründungsauftrag treu geblieben", sagt Vorstandsvorsitzender Wilfried Bachmayr. Er und Vorstandsdirektorin Elfriede Sejkora blicken zufrieden auf das abgelaufene Jahr zurück, in dem die Zahl der Kunden auf 21.500 angewachsen ist.

"Trotz des schwierigen Umfeldes war das abgelaufene Jahr für uns erfolgreich. Die Sparer vertrauen uns. Wir sind regional verankert und auch ein wirtschaftlicher Impulsgeber", sagt Elfriede Sejkora. Die Bank spiele für die Stadt Ried eine bedeutende Rolle, betont Wilfried Bachmayr, werde doch ein Teil der Erträge für öffentliche Bauvorhaben zur Verfügung gestellt. So habe die Bank die Mitfinanzierung von Schulbau und Kindergartenbau geleistet sowie soziale und kulturelle Projekte unterstützt und Vereine gefördert.

Die beiden Sparkassen-Vorstände im Volkszeitungs-Kurzinterview:

 

Die Sparkasse Ried wird 150, diese Beständigkeit ist für eine Bank offensichtlich ein Zeichen dafür, auch in turbulenten Zeiten einiges richtig gemacht zu haben. Es ist aber auch ein Auftrag, oder?

Wilfried Bachmayr: "Generationen von Mitarbeitern vor uns haben die Sparkasse Ried-Haag zu einem unverzichtbaren Teil der regionalen Infrastruktur gemacht. Sie haben wirtschaftlich erfolgreich gearbeitet und einen Teil des eigenen Erfolges wieder an die Menschen der Region zurückgegeben. Dieses Prinzip werden wir auch zukünftig beibehalten. Heute leben wir in einer sehr bewegten Zeit mit dynamischen Veränderungen in allen Lebensbereichen. Da ist ein kompetenter und zuverlässiger Partner in Finanzangelegenheiten besonders wichtig. Das sind wir seit unserer Gründung und werden wir auch zukünftig sein. Daher lautet das Motto unseres 150-Jahr- Jubiläums: ‘Sicher heit – sicher morgen.’"

Auch das Bankenwesen ist im digitalen Zeitalter angekommen – was sind dabei die größten Herausforderungen?

Elfriede Sejkora: "Einerseits schätzen die Kunden die örtliche Nähe und den persönlichen Kontakt zu unseren Mitarbeitern in der Filiale, besonders, wenn es um Beratungsgespräche geht. Andererseits nutzen immer mehr Kunden das digitale Angebot. Die Sparkasse hat sich rechtzeitig darauf eingestellt und mit ‘George’ das modernste Banking Österreichs auf den Markt gebracht. Gleichzeitig haben wir auch unsere Filialen den Anforderungen der heutigen Zeit angepasst. In der Verbindung dieser beiden Welten sehen wir das Erfolgskonzept."

Was werden die Höhepunkte im Jubiläumsjahr sein?

Wilfried Bachmayr: "Wir möchten im Jubiläumsjahr unsere regionale Verankerung in den Mittelpunkt stellen. Neben dem Jubiläumslogo und einer Jubiläumsbriefmarke wurde eine Reihe von Schwerpunktaktivitäten für alle Kundengruppen vorbereitet z.B. im April eine Ausstellung ‘Sparkasse einst und jetzt.’ Besonders wichtig ist, dass unser Kunden davon profitieren. Für jede Neueröffnung unseres Jubiläumsproduktes s’Rieder Konto gibt es um 150 Euro Schwanthaler-Einkaufsgutscheine. Dadurch wird auch die regionale Wirtschaft gefördert. Darüber hinaus haben wir eine besondere Überraschung in der Weltsparwoche für alle langjährigen treuen Kunden vorbereitet."

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Artikel Roman Kloibhofer 23. Januar 2016 - 10:05 Uhr
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