Doris F. kämpft für die Kinder und das Leben
Die Muskeln werden immer schwächer, bis sie schließlich ganz den Dienst versagen und der Tod eintritt. Das ist die unheilbare Nervenkrankheit ALS. Doris F. muss seit ein paar Jahren damit leben und hat einen beeindruckenden Weg gefunden, mit diesem schweren Schicksal umzugehen. „Ich nehme es nicht so locker-lässig, wie manche glauben. Ich weine oft genug. Aber man kann nicht nur weinen. Und meine Kinder sollen nicht einmal sagen: Meine Mama war ein Luschi und hat nichts getan“, sagte Doris F. dem OÖN-Christkindl.
Für ihre beiden kleinen Kinder will sie auch gegen die Krankheit kämpfen. Obwohl es schwierig ist. Die Arme kann sie kaum noch bewegen, oft nur ein paar Schritte gehen. Doch Doris F. will sich nicht geschlagen geben. Das OÖN-Christkindl konnte helfen, dass für Doris F. wichtige Hilfsmittel angeschafft werden können, um ihr das Leben zu erleichtern.
Leukämie: Christkindl hilft leidgeplagter Mutter
Die Mutter von insgesamt fünf Kindern ist vom Schicksal leidgeprüft. Nach einem Herzinfarkt 2008 rang sie mit dem Tod. Im heurigen Sommer erhielt sie die niederschmetternde Diagnose: Leukämie. Doch sie kämpft weiter, auch ihrer jüngsten Tochter Michaela* zuliebe, die an Epilepsie leidet und zu 50 Prozent behindert ist. Unter der Woche wohnt die 15-Jährige im Kinderheim St. Isidor. „Es ist nicht immer einfach, mit all dem fertig zu werden, aber sie gibt mir Kraft“, sagt Monika S., die alle ihre Kinder alleine großzog. Eine zweite Tochter, die selbst ein sechs Monate altes Baby hat, kümmert sich an Wochenenden nun um Michaela, wenn Monika S. im Krankenhaus liegt, um Chemotherapien zu absolvieren. „Es ist schön zu wissen, dass man nicht allein ist“, sagt die Mutter.
Auch die finanziellen Sorgen bedrücken sie. Im Sommer ist durch einen Brand ihre Küche zerstört worden. Das OÖNachrichten-Christkindl konnte mit einer Spende helfen, um die Geldsorgen in Schach zu halten. Denn Monika S. muss all ihre Energie darauf richten, ihre Krankheit zu besiegen.
Hoffnung auf Beruf trotz unheilbarer Krankheit
Wolfram-Syndrom nennt sich die Krankheit, die nur einen von 770.000 Menschen trifft. Verena muss mit ihr leben. Die Hauptschülerin meistert ihr Schicksal vorbildlich. Eifrig lernt sie in der Schule die Blindenschrift. „Ich wollte einmal einen Beruf haben, der mit Menschen und Tieren zu tun hat“, sagt Verena. Daraus werde wohl leider nichts. Die Hoffnung auf einen Bürojob lebt aber. Eine spezielle Computerausrüstung mit eigenem Sprachprogramm soll Verena helfen. Ihre Familie hat die teuren Geräte im Sommer gekauft. „Sie ist sehr brav in der Schule und eine Lehrerin hilft ihr mit der Software“, sagt ihre Mutter Agnes*.
Der Kauf der Computerausrüstung hat das Familienbudget schwer belastet. Auch die Behandlungen bei einem Arzt in Passau müssen selbst finanziert werden. Die Therapien sollen den Krankheitsverlauf so lange wie möglich hinauszögern. Das OÖNachrichten-Christkindl hat der leidgeprüften Familie mit einer Spende unter die Arme gegriffen. So konnten zumindest ihre finanziellen Sorgen etwas gemildert werden.
Mario kann jetzt wieder mehr Hoffnung schöpfen
Vor etwas mehr als zwei Jahren sah die Zukunft für Mario M. aus wie für fast alle 19-Jährigen. Die Lehre wollte er abschließen, nebenbei jobbte er als DJ, träumte davon, sich in der Szene einen Namen zu machen. Bis zu jenem Tag im Urlaub, an dem Mario in einem Schwimmbecken ausrutschte. Er stürzte so unglücklich, dass mit einem Schlag alles anders war. Mario M. ist vom Hals abwärts gelähmt und kann seinen Alltag nur mit Hilfe von Spezialgeräten meistern.
All diese Spezialgeräte, die sein Leben erleichtern, sind aber teuer. Das hat das Budget der Familie schwer belastet. Das OÖNachrichten-Christkindl konnte Mario M. ein kleines bisschen unterstützen. Damit kann er sein Leben wieder selbstbestimmter führen. Sogar sein Traum, irgendwann als DJ arbeiten zu können, scheint wieder ein bisschen näher gerückt zu sein. Ein Veranstalter meldete sich bei den OÖNachrichten und möchte Mario, sobald er sich dazu in der Lage fühlt, ans Mischpult lassen. Danke! *Namen geändert
Tapfere Mama pflegt behinderten Sohn
Der kleine Thomas ist Spastiker, schwerhörig und hat einen großen Entwicklungsrückstand. Der Grund: Ihm fehlt der Balken, der die rechte und linke Gehirnhälfte teilt. „Er kann nicht greifen oder alleine sitzen. Aber ich hoffe, dass er mit vier Jahren vielleicht laufen lernt“, sagt seine junge Mutter.
Die Betreuung ihres Sohnes ist für die 21-Jährige eine große Herausforderung. Zählen kann sie dabei auf die Hilfe ihrer Eltern. Sie unterstützen sie beim Einkaufen, beim Babysitten und vor allem als Taxi. Die Alleinerzieherin hat nämlich keinen Führerschein. „Ohne Hilfe wäre es sehr schwierig“, sagt Sandra P., die auch in finanzielle Turbulenzen geraten ist. Neben den monatlichen Fixkosten muss sie auch viel Geld für die Behandlungen ihres Sohnes bezahlen.
Sie werde alles dafür tun, dass es ihrem Sohn gut geht, sagt die tapfere Mutter. Das OÖNachrichten-Christkindl unterstützt die junge Frau mit einer Spende.
Therapiegerät für einen Schritt zu mehr Selbstständigkeit
Karin Happachers Nerven- und Muskelsystem ist gestört. Kurz nach der Geburt hatte ihr Gehirn zu wenig Sauerstoff erhalten. Die heute 30-Jährige ist schwer beeinträchtigt. Sowohl die Arme als auch die Beine sind von der Behinderung betroffen. Die Muskeln ziehen sich kontinuierlich zusammen.
Seit acht Jahren wohnt Happacher in der „casa Linz“, einer betreuten Wohngruppe der Sozialeinrichtung assista. Sie absolviert regelmäßig Therapien. „Ihre Muskeln ziehen sich zwischen den Therapien aber immer wieder zurück. Nur bei regelmäßigem Training zu Hause könnte man dem entgegenwirken“, erklärte ihr Vater Wilhelm den OÖNachrichten vor einigen Wochen. Es hatte sich für Karin die Chance ergeben, ein eigenes Gerät für zu Hause zu erwerben. Der Kauf drohte jedoch zu scheitern, stellte die Finanzierung doch ein fast unüberbrückbares Hindernis für die Familie dar.
Das OÖNachrichten-Christkindl hat mit einer Spende geholfen. Karin besitzt nun ihr eigenes Therapiegerät. Sie hat bereits damit trainiert und ist begeistert. Auch Vater Wilhelm Happacher freut sich: „Sie hat großen Ehrgeiz und spricht voll darauf an. Wir freuen uns über jeden kleinen Schritt zu mehr Selbstständigkeit.
Mit vier Kindern in neues Heim: Christkindl hilft
Lisa M. war verzweifelt. Zum Schutz ihrer vier Kinder war sie gezwungen, auszuziehen. Doch wohin? Als sich endlich die Chance bot, eine geeignete Wohnung zu mieten, kamen finanzielle Belastungen auf sie zu, die sie unmöglich alleine hätte stemmen können. Bereits die Kaution stellte ein großes Hindernis dar.
Ihre Eltern unterstützen sie, wo es möglich ist. Mit dem Kinderbetreuungsgeld und der Kinderbeihilfe alleine ist es allerdings schwierig, die alltäglichen Dinge des Lebens für sie und ihre Kinder zu finanzieren. Eine ihrer Töchter leidet an einem genetischen Defekt. Die Mutter muss deshalb spezielle Nahrungsmittel für sie kaufen, die das Familienbudget zusätzlich belasten.
Der verlassene Mann weigert sich beharrlich, Geld an die Mutter seiner Kinder zu bezahlen. Ein Verfahren für die Alimentezahlungen läuft. Frau M. benötigte allerdings dringend finanzielle Hilfe. Aus dem Haus mussten einige Möbel abgeholt werden. Da die meisten Einrichtungsgegenstände aber ihrem Mann gehören, musste sie auch viele Gegenstände neu anschaffen.
Das OÖNachrichten-Christkindl hat Frau M. in dieser schweren Lebenssituation geholfen und mit einer Spende dazu beigetragen, dass sie sich langsam in ihrer neuen Wohnung einrichten und in Frieden Weihnachten feiern kann.
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