
Oberösterreich ist ein lebens- und liebenswertes Land. Denn in Oberösterreich gibt es noch ein Zusammenhalten. In Oberösterreich ist es noch nicht egal, wenn der Nächste Not leidet. Das haben die Leserinnen und Leser der OÖNachrichten in den vergangenen Wochen einmal mehr sehr eindrucksvoll bewiesen: Mehr als 365.000 Euro haben sie dem OÖN-Christkindl heuer anvertraut. Damit können wieder rund 1000 Familien in unserem Land unterstützt werden.
Familien, die diese Unterstützung sehr dringend notwendig haben. Weil der dreifache Vater bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist und die junge Witwe jetzt weder ein noch aus weiß. Neben dem Schock, dem Schmerz und der Trauer über den Tod ihres Mannes plagen sie auch noch schlimme Zukunftsängste. Oder weil das lang ersehnte Kind schwerst beeinträchtigt zur Welt kommt und die Mutter zur Pflege daheim bleiben muss. Mit dem kleinen Gehalt des Vaters kann die Miete kaum bezahlt werden, es mangelt am Nötigsten. Oder weil die unheilbare, tödliche Nervenkrankheit ALS eine junge Familie zu zerstören droht.
Berührende Schicksale
Es sind sehr viele erschütternde und traurig stimmende Schicksale, die in den vergangenen Wochen an das vierköpfige Team im OÖNachrichten-Christkindlbüro herangetragen wurden. Schicksale, die zeigen, wie schnell sich alle Vorzeichen ändern können. Schicksale, die niemanden unberührt lassen.
Die OÖN-Leser helfen
Vor allem lassen sie die große OÖNachrichten-Leserfamilie nicht unberührt. Bereits zum 47. Mal konnte mit ihrer Hilfe die Sozialaktion der wichtigsten Tageszeitung unseres Landes durchgeführt werden. Unternehmerinnen und Unternehmer, Vereine und Gruppen haben sich in den vergangenen Tagen auf der Promenade die Türklinke in die Hand gegeben. Jeder wollte seinen Beitrag leisten, damit in unserem Land die Not ein bisschen gemindert werden kann. Nicht zuletzt sind es die unzähligen privaten Spenderinnen und Spender, die heuer dem OÖN-Christkindl wieder so kräftig unter die Flügel gegriffen haben.
Wie nötig diese Unterstützung ist, zeigt die Zahl derer, die sich hilfesuchend an das OÖNachrichten-Christkindl gewandt haben. Die Zahl ist angestiegen. Jeder Spendeneuro wird dringend benötigt. Deshalb: Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
So wird Ihre Spende verteilt
Jeder Spendeneuro landet dort, wo er hingehört: bei Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Was langjährige Unterstützer der Sozialaktion der OÖNachrichten wissen, hat das Finanzamt im Jahr 2009 offiziell bestätigt. Das OÖNachrichten-Christkindl wurde auf die Liste der begünstigten Spendenempfänger gesetzt. Spenden sind damit steuerlich absetzbar.
Gewissenhafte Prüfung
Rund 1000 Familien und damit etwa 2550 Kinder konnten bei der heurigen Aktion berücksichtigt werden. Jedes einzelne Ansuchen wurde gewissenhaft geprüft. Nach Beendigung jeder Aktion wird das OÖNachrichten-Christkindl durch einen Steuerberater geprüft. So ist die zweckmäßige Verwendung der Spendengelder gewährleistet.
Wie das OÖN-Christkindl Ihre Spenden weitergeleitet hat, lesen Sie am Dienstag, 27. Dezember, auf einer Doppelseite in Ihren OÖNachrichten.
Konto bleibt geöffnet
Wieder ist die Vorweihnachtszeit verflogen. Das OÖN-Christkindlbüro an der Promenade ist geschlossen. Nicht so das Spendenkonto und Doppler-Tankstellen.
Das OÖNachrichten-Christkindl darf sich auch heuer wieder bei seinen unzähligen Spenderinnen und Spendern bedanken. Nur mit ihrer Hilfe kann das Christkindl helfen.
So manchem ist die Vorweihnachtszeit jedoch wieder einmal zu kurz geworden. In der Betriebsamkeit des Advents wurde keine Zeit gefunden, die geplante Spende für Landsleute in Not zu deponieren. Das kann auch nach Weihnachten noch geschehen. Das OÖN-Christkindl-Konto Nr. 111.790 bei der Sparkasse OÖ (BLZ 20.320) bleibt für Spenden weiter geöffnet.
Gespendet werden kann aber auch noch einfacher: an einer von 50 Tankstellen der Doppler Mineralöle GmbH. Eigene Spendenboxen für das OÖN-Christkindl stehen an den Kassen bereit.
… noch immer das Leben.
In diesen Tagen kam eine Kollegin meiner Frau (Lehrerin) daher, und erzählte folgende Geschichte, die erstens nur das Leben so schreiben kann, und zweitens zeigt, dass die Kinder der wahre Schatz dieser Erde sind.
• Der kleine Mohammed hat im Hirtenspiel die Rolle des Wirtes übernommen, der das heilige Paar nicht aufnimmt.
• Während der Proben baute er sich immer gekonnt auf und ließ seine stämmige Figur auch körpersprachlich wirken, wenn er dem heiligen Paar den Weg wies.
• Bei der Aufführung im Turnsaal dieser Schule hat es Mohammed aber offensichtlich übermannt. Als das heilige Paar anklopfte und Einlass begehrte, sagte der kleine Mohammed: „Ja gut, kommt’s heute halt einmal herein“.
Der Vater des kleinen Mohammed, natürlich Muslime, der diese Krippengeschichte eher nicht kannte, war sichtlich stolz auf seinen so sozialen Sohn. Wahrscheinlich hat er nicht wirklich verstanden, warum das restliche Publikum ganz herzhaft zu lachen begann. 
ich wünsche dir und deiner familie ein besinnliches weihnachtsfest ...
mit viel liebe unter euch ... und unter uns allen!
94-Jähriger fiel auf Trickbetrüger rein - Bankmitarbeiter rief Polizei
Skandale und Verluste: 2011 war für Telekom Austria ein Jahr zum Abhaken
Gmundner Swans wollen am Donnerstag in Klosterneuburg Entscheidungsspiel erzwingen
Landesrechnungshof-Direktor Brückner: „Man muss eine dicke Haut haben“