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Oberösterreich

Familie in Not: Nicht einmal für Lebensmittel reicht das Geld

LINZ. Sarah H.* hat drei kleine Kinder. Ihr Sohn ist einseitig gelähmt, die beiden Mädchen leiden unter Herzfehlern. Doch die alleinerziehende Mutter hat ein Kämpferherz und denkt nicht daran, aufzugeben.

„Ich bin immer total nervös und oft richtig fertig, aber die Kinder geben mir auch die Kraft, das Ganze zu meistern“, sagt die junge Mutter. Ihr heute fünfjähriger Sohn habe schon als Baby seine rechte Hand nie aus der Faust geöffnet und seinen rechten Fuß immer eingezogen. Die Diagnose: Eine Narbe über dem Sprach- und Bewegungszentrum im Gehirn, wahrscheinlich wegen zu geringer Sauerstoffsättigung bei der Geburt.

So richtig bemerkbar habe sich das erst später gemacht. „Lukas braucht Hilfe bei vielen alltäglichen Sachen wie beim Anziehen, was gleichaltrige Kinder schon alleine schaffen“, sagt seine Mutter. Sie besucht mit ihm Physio-, Ergo- und Logotherapien. „Er geht jetzt in den Kindergarten, hat dort Freunde und ist fast immer fröhlich“, erzählt die 24-Jährige. Er habe halt nur sehr wenig Abwehrkräfte und sei deswegen oft krank.

Knapp ein Jahr nach ihrem Sohn brachte sie Anna zur Welt. „Sie war eine Frühgeburt und hatte bei der Geburt noch keine Lungenreife und einen schweren Herzfehler“, sagt die leidgeprüfte Mutter.

Viele schlaflose Nächte

Schon im Alter von nur wenigen Tagen überlebte sie eine Herzoperation. Nach zwei Monaten durfte sie mit einem Gerät nach Hause, das rund um die Uhr das Herz überwacht. „Bei Fehlalarmen hat uns das viele schlaflose Nächte bereitet“, sagt Sarah H. Dazu stellte sich heraus, dass ihre Tochter an einer neurosensorischen Störung leidet. So habe sie gestörte Empfindungen für Wärme, Kälte und Schmerz. „Auch meine 18 Monate alte Tochter Lena ist nicht gesund“, sagt die Alleinerzieherin. Sie sei zwar ein aufgewecktes, freundliches Baby, leidet aber ebenfalls an einem Herzfehler und unter schwerer Neurodermitis.

Zu den Sorgen um die Gesundheit der Kinder kam Sarah H. in jüngerer Vergangenheit in immer größere finanzielle Not. Familie und Freunde mussten sogar mit Lebensmitteln aushelfen.

„Ich habe ein gutes Verhältnis zum Vater der Kinder, aber er kann auch nur begrenzt helfen“, bedauert sie. Sie wolle ihren Kindern nur ein ganz gewöhnliches Leben ermöglichen, aber das sei derzeit so gut wie unmöglich. Das OÖN-Christkindl möchte die so leidgeprüfte Familie mit einer kleinen Spende unterstützen. Bitte helfen auch Sie! Überweisungen an das Christkindl-Konto: Nr. 111.790 bei der Sparkasse OÖ, BLZ: 20320. Herzlichen Dank!

* alle Namen geändert

 

Helfen helfen:

Zahlreiche Firmen, aber auch unzählige Private helfen dem OÖN-Christkindl beim Helfen. Herzlichen Dank! Wollen auch Sie Landsleute in Not unterstützen, spenden Sie bitte auf das Christkindl-Konto Nr. 111.790, bei der Sparkasse OÖ (BLZ: 20.320) oder an einer von 50 Tankstellen der Doppler Mineralöle zwischen Achleiten und Vöcklabruck. Die Liste der Tankstellen finden Sie auf nachrichten.at.
 

 

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7.000 MILLIARDEN US-DOLLAR · von alpenweitsicht (103) · 18.12.2011 15:41 Uhr

hat der Irak-Krieg gekostet. Gibt´s da vielleicht einen Zusammenhang, daß die "Breite Masse" auch in Österreich wenig bis -siehe Artikel- nix hat?
Die RÜSTUNGSKONZERNE weltweit kassieren Milliarden mit Panzern, Landminen, Waffen,......
Auch Österreichs Rüstungs- und Waffenindustrie sahnt kräftig ab. Aber da geht´s "ja nur um Arbeitsplätze".
Alle Arbeitsplätze, die gegen die Menschheit sind, sollten abgeschafft werden!
Dann hätten ALLE GENUG, weltweit!

(0)
Artikel 17. Dezember 2011 - 00:04 Uhr
Stefan Minichberger
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Bild: OÖN-Grafik

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