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Donnerstag, 24. Mai 2012, 10:12 Uhr Linz  16°C ·  Eferding  15°C ·  mehr Wetter »
Oberösterreich

Verkehrschaos wegen Neuschnees

LINZ. Der anhaltende Schneefall hat zu massiven Problemen auf Oberösterreichs Straßen geführt. Auf mehreren Autobahnen kam der Verkehr zum Erliegen. Feuerwehr und Polizei standen im Großeinsatz.

Ein 43- jähriger Deutscher lenkte seinen PKW gegen 10.30 Uhr auf der Aschacher Bundesstraße in Fahrtrichtung Ottensheim, wo auf der schneeglatten Fahrbahn in Schleudern kam, auf die linke Fahrbahnseite geriet und frontal gegen einen entgegenkommenden Pkw, gelenkt von einem  52-Jährigen aus Feldkirchen, stieß. Der 43-Jährige und dessen 47-jähriger Beifahrer (ebenfalls deutscher Staatsbürger), wurden in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr Mühldorf und Bad Mühllacken aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie wurden nach Erstversorgung vom Rettungshubschrauber C 10 ins UKH Linz gebracht. Der 52-Jährige und dessen 35-jährige Beifahrerin aus Luftenberg erlitten Verletzungen unbestimmten Grades und wurden nach Erstversorgung von der Rettung des ASB Feldkirchen ins AKH Linz eingeliefert.  An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Auf schneeglatter Fahrbahn kollidierten zwei Autos Freitagfrüh in Axberg (Gemeinde Kirchberg-Thening). Zwei Verletzte wurden in ein Spital gebracht. Die Feuerwehr musste ein Wrack mit der Seilwinde bergen. Während der Bergung musste die Hörschinger Landesstraße im Frühverkehr gesperrt werden.

Zwei Schwerverletzte bei Kollision

Wegen eines Unfalls war am Donnerstagabend die B 122 zwischen Sierning und Gründberg gesperrt. Eine Lenkerin (28) war mit ihrem Auto auf der schneeglatten Straße ins Schleudern geraten und gegen zwei entgegenkommende Pkw gestoßen. Die 28-Jährige aus Sierning und ein 42-Jähriger aus Grünburg wurden schwer verletzt. Der dritte Fahrer (54) blieb unverletzt.

Streuwagen kippte in Straßengraben

In Ebelsberg wurde ein Streuwagen der Stadt Linz von der Straße abgedrängt und stürzte in einen angrenzenden Garten. Die Linzer Berufsfeuerwehr musste mit einem Kran anrücken und einen weiteren Privaten anfordern, um den 22-Tonner gefahrlos zu bergen.

Kilometerlanger Stau wegen defekten Busses

Aufgrund von Überlastung und dem schlechten Wetter kam es Donnerstagabend auf der A7 in beiden Richtungen zwischen der Voest-Brücke und dem Franzosenhausweg zu umfangreichen Staus. Ebenso nichts weiter ging zwischen Engerwitzdorf und dem Autobahnende Unterweitersdorf. Auf der A1 Richtung Wien blieb ein defekter Bus im Baustellenbereich bei Lindach auf der rechten Spur liegen. Der Stau reichte elf Kilometer bis nach Regau zurück. Ebenfalls auf der A1 kam der Verkehr am Abend kurz nach St. Pölten zu erliegen. Grund war ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen. 

Auch in anderen Teilen Oberösterreichs führten die Wetterverhältnisse zu Behinderungen: Auf der B125 von der Autobahnabfahrt Gallneukirchen bis zum Ortszentrum Gallneukirchen gab es nur zähes Vorankommen.

Pkw krachte gegen Mast

Nur schleppend voran ging es auch zwischen Linz und Puchenau in beiden Fahrtrichtungen. Ein Pkw war auf der Schneefahrbahn gegen einen Laternenmast geprallt. Die Lenkerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Eisbahn

Ein über die Ufer getretener Bach machte in Schalchen eine Straße unpassierbar. Das Wasser des Baches überlflutete die Straße und verwandelte diese in eine Eisbahn. Die Straße wurde gesperrt.

Wegen Lawinengefahr wurde der Koppenpass in beiden Richtungen gesperrt. Die Lawinengefahr in den Bergen wurde als mäßig bzw. über der Waldgrenze als erheblich eingestuft. Daran dürfte sich wegen der anhaltenden Kälte am Wochenende nichts ändern.

Autos kollidierten in Tollet

In Tollet stießen Freitagabend zwei Autos auf der Michaelnbacher Straße frontal zusammen. Die Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt und mussten vom Notarzt versorgt werden. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und richtete eine Umleitung ein. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei führte die Feuerwehr die Aufräumarbeiten durch.

 

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BEI 2 MILLIMETER TOTAL ÜBERFORDERT · von fanatiker (685) · 11.02.2012 10:23 Uhr

sind nicht wenige Autofahrer !

Nicht auszudenken, wenn es einmal 100 Millimeter = 10 cm schneien würde.

Dieser Tage lag in der Früh ungefähr ein (1) cm !!! und endlich konnten die Schneeräumfahrzeuge ausrücken.

Kostet nicht viel und zahlt im Wohngebiet der Mieter und auf den Strassen der Steuerzahler.

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schneeglatt = nicht gleich salzglatt · von ryke (26) · 10.02.2012 20:59 Uhr

war nun dir fahrbahn der aschacher bundesstrasse schneeglatt oder e i s g l a t t ??? ich tippe auf 2.eres --- auch das foto sieht eindeutig so aus.
unglaublich diese salz-verrücktheit. egal ob 25cm dicker schneebelag oder 2cm + MINUS 10° , es wird immerwieder salz gestreut. kennen die verantwortlichen keinen splitt mehr?

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es wird immerwieder salz gestreut · von oeggoe (8598) · 10.02.2012 23:05 Uhr

Die Lager müssen entleert werden, wurscht wie.

Wie kann man sonst an einem Tag bei -10° in OOE üner 1600t Salz verprassen.
Wo Jeder weiß, daß Salz bei diesen temp. keine Wirkung hat!!

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Artikel 10. Februar 2012 - 10:10 Uhr
nachrichten.at
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Bild: Werner Kerschbaummayr (foto-kerschi.at/Werner Kerschbau)

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