Dieses Jahr wird der Burschenbundball zum 64. Mal veranstaltet. Den Ehrenschutz nehmen wie immer Landeshauptmann Josef Pühringer und der Vizerektor der Linzer JKU, Friedrich Roithmayr, vor. Im Ehrenkomitee finden sich maßgebliche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Bundeskammerpräsident Christoph Leitl, RLB-Generaldirektor Ludwig Scharinger und Anwaltskammerpräsident Peter Posch. Zu den Mitgliedsvereinigungen des Burschenbundes gehören auch schlagende Verbindungen wie die Arminia Czernowitz zu Linz.
Sozialdemokratische und grüne Jugendorganisationen kündigen deshalb Gegendemonstrationen an: „Der Linzer Burschenbundball wird maßgeblich von rechtsextremen Studentenverbindungen organisiert“, kritisiert Stefan Berndorfer von der Sozialistischen Jugend. Er rechnet mit bis zu 500 Protestteilnehmern. Die Demonstranten versammeln sich um 18 Uhr auf dem Linzer Hauptplatz und ziehen durch die Linzer Landstraße. Um 20 Uhr endet der Protestmarsch mit einem Fest der Vielfalt auf dem Schillerplatz.
Straßenbahn steht still
Die Polizei hat umfangreiche Vorkehrungen getroffen. Von 19 und 21 Uhr steht die Straßenbahn zwischen Urfahr und dem Hauptbahnhof still. Im Bereich Bismarckstraße/Dametzstraße/Landstraße hat die Exekutive ab 17 Uhr ein Platzverbot erlassen. „Dort haben nur Anrainer, Taxifahrer und Ballgäste Zugang und es wird Kontrollen geben“, sagt Polizeisprecher Erwin Fuchs. Die Veranstalter der Demo hätten ihm ihre friedlichen Absichten versichert: „Man weiß aber nie, wer sich sonst so unter die Protestteilnehmer mischt“, schließt Fuchs die Teilnahme gewaltbereiter Autonomer nicht aus.
Zusammenfassung aller Absperrungen und Verkehrsbehinderungen im Detail beim Burschenbundball in Linz.
Denn die F.....(*) sind ja trotzdem unter uns. Nur halt nicht an EINEM einzigen Ort.
(*) Wer das Wort errät, muss still sein! Pssst!
Irgendjemand hat mir einen „Tunnelblick“ vorgeworfen!
Ich versuche gerade zu verstehen, was er damit gemeint hat.
Meine Interpretation:
• Ein rechts-extremer Zug, der schon jahrelang in der modrigen und feuchten Dunkelheit eines deutsch-nationalen Tunnels verbringen musste (ich schätze so, seit 1945), nähert sich erstmals seit vielen Jahren wieder einem Ausgang dieses Tunnels.
• Da martialische Geräusche, pfeifende Lügen, polternde Propaganda und rasselnde Hetz-Tiraden, sowie vorgestriger Gestank aus diesem Tunnel nach außen dringen, schauen gefestigte Antifaschisten voller Sorge in diesen Tunnel hinein.
• Starren Blickes - und sich die Nase zuhaltend - fragen sich Antifas: „Welches Monster wird da bald an die Oberfläche kommen?“
Ich glaube, der F…..(*), der mir diesen Tunnelblick angedichtet hat, hat GENAU DAS GEMEINT.
Siehst du: und schon bin ich wieder mit jemandem EINER Meinung!
(*) Wer das Wort errät, muss still sein! Pssst!
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