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Oberösterreich

Eiszeit: Auf der Donau geht nichts mehr

LINZ. Die Kälte ist schuld: Seit Samstag ist der Main-Donau-Kanal gesperrt, gestern wurde auch der Schiffsverkehr in Passau-Kachlet und Jochenstein eingestellt. Bis Donnerstag könnte die Donau von Linz bis Passau ein einziger Eisteppich werden.

Nichts geht mehr, hieß es gestern um 11.20 Uhr an der Schleuse Jochenstein, die von den auf dem Fluss treibenden Eisschollen verstopft wurde. Die Donauschiffe mussten in Engelhartszell und Raning-Oberwasser beidrehen, auch der Stauraum in Kachlet war zugefroren. Vor Jochenstein hieß es für die Kapitäne: Zurück zum Winterhafen in Passau.

Im Linzer Hafen haben viele Frachtkähne bereits einen Zwischenstopp eingelegt, für sie beginnt jetzt das bange Warten auf wärmere Zeiten. In Aschach sind vorerst nur die Schleusen-Vorhäfen betroffen, dort dürfte die Schifffahrt aber spätestens am Dienstag zum Erliegen kommen. Viele Frächter sind vorsorglich auf den Transport mit der Bahn umgestiegen.

„Um die Jahreszeit sind solche Eisvorstöße auf der Donau nichts Ungewöhnliches“, sagt Kapitän Otto Steindl (67) aus Linz, seit acht Jahren Konsulent der Landesregierung für die Donauschifffahrt.

Zehn Jahre sei er für die DDSG gefahren, „da sind wir manchmal drei Monate im Eis festgesteckt.“ Die längste „Eiszeit“ habe er einmal in Ungarn erlebt, „da war mein Schiff drei Monate eingefroren.“ Zu tun gebe es für die Crew genug: „Man muss heizen, die Motoren warten und um das Schiff einen Eiskanal schneiden.“ Sonst kann es passieren, dass es von den Massen zerdrückt wird.

Eisbrecher könnten bei der derzeitigen Situation wenig ausrichten, sagt Steindl: „Sie brechen zwar die Eisdecke auf, aber dann bilden sich Schollen, die gleich wieder zusammenschwimmen und erneut gefrieren – die können sich an einem einzigen Tag einen Meter hoch türmen.“

0,1 Grad kalt war die Donau gestern bei Regensburg. Von dort strömen weiter massive Eisschollen Richtung Passau. Nur noch eine Frage der Zeit, bis der Fluss auch in Linz total zufriert – wie zuletzt 1985. Aufs Eis sollte man sich aber dann nur mit Vorsicht wagen, rät Steindl: „Unter den Schollen ist die Strömung stark, wenn man einbricht, ist man verloren.“

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Erderwärmung · von dorap (27) · 06.02.2012 17:24 Uhr

Was wurde zum Beispiel aus dem großen Waldsterben in den 70Jahren ? Alles nur Geschäft !!

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Waldsterben gabs in Böhmen, · von Harbachoed-Karl (1161) · 07.02.2012 05:57 Uhr

das stoppte, als der Walld über weite Gebiete tot war. Geschäft wärs ein schlechtes.
Gleichzeitig nahm in Österreich die Waldfläche zu, der Grund dafür war nur bedingt ein vergnüglicher.

Damals war es schwieriger, auf und hinter solche Fakten zu kommen, heute läßt sich alles finden, das jemand zb ins Internet stellt.

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Sieht aus als ob der Erderwärmungsschmäh,.. · von real2 (588) · 06.02.2012 11:25 Uhr

...demnächst abgesagt werden dürfte.
Jedenfalls wäre es ein guter Anlass, wieder eine neue Steuer einzuführen.
Zb. Eine Klimaerwärmungssteuer könnte da sicher helfen.
Das versteht dann auch jeder und zahlt u. zahlt u. zahlt,...bis zum nächsten Schmäh.
Die Steuer aber bleibt sicher.

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Artikel 06. Februar 2012 - 00:04 Uhr
Alfons Krieglsteiner
Bild vergrößern Eiszeit: Auf der Donau geht nichts mehr

Februar 1956: Betreten lebensgefährlich. Im Bereich der Linzer Donaulände hat sich ein massiver, tückischer Eisstau gebildet.   Bild: Archiv Steindl

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