Was an der Jänner-Rallye so toll ist, kann einfach beantwortet werden: „Dass die Autos so schnell fahren und so cool springen.“ Bei der Frage, was denn der beste Teil der Rallye sei, muss Samuel Hofer kurz überlegen. „Die Siegerehrung“, sagt der Sechsjährige aus Bad Leonfelden dann überzeugt: „Das ist spannend, weil man ja wissen will, wer gewonnen hat.“
Unbedingt: Warm anziehen
Noch ist es aber noch lange nicht so weit. Es ist Freitagmorgen, Samuels Eltern Katrin Hofer und Christian Preining machen sich fertig zum Aufbruch. Da über Nacht nun doch der Schnee gekommen ist, ist warme Kleidung das Um und Auf. Ein Unterhemd, zwei Leiberl, ein Pullover, eine dünne Jacke, eine dicke Jacke, Skihose, Haube und Schal – Samuel wird mehr als gut verpackt. Die vielen Schichten erfüllen ihren Zweck. „Mir war nie kalt“, sagt Samuel später. Nicht einmal beim Schneesturm Samstagvormittag in Unterweißenbach.
Wem der Sechsjährige die Daumen hält, weiß er ebenfalls ganz genau: „Christof Klausner. Der wird in seiner Klasse sicher gewinnen.“ Doch mit dieser Prognose liegt Samuel, der schon zum vierten Mal bei der Jänner-Rallye dabei ist, leider falsch. Klausner hat bei der ersten Sonderprüfung einen Turbo-Schaden. An der Bewunderung des Sechsjährigen ändert das aber nichts. Vor allem deshalb, weil Klausner außerhalb der Wertung die letzte Sonderprüfung am Freitag noch mitfahren darf. Sie führt um 20.30 Uhr durch die nach ihm benannte Klausner-Arena in Oberndorf (Schönau).
Acht Stationen in zwei Tagen
Das Publikum jubelt und Klausner bedankt sich dafür mit einigen besonderen Fahrmanövern. „Er hat sich ganz cool gedreht und es gab sogar ein Feuerwerk“, erzählt Samuel, der mit Knallern ansonsten keine Freude hat: „Blöd finde ich, wenn manche Schweizerkracher auf die Strecke schmeißen.“
Um möglichst wenig von der Rallye zu versäumen, haben Samuel und seine Eltern ein dichtes Programm. Insgesamt acht Stationen klappern sie an den beiden Tagen ab und sehen sich dort die Sonderprüfungen an. Müde sei er trotzdem nicht, sagt Samuel Samstagabend vor der Siegerehrung und – flüstert er ganz verschwörerisch – er wisse auch schon, wer gewonnen hat: „Jan Kopecky, ein Tscheche.“ Dem applaudiert Samuel dann auch fleißig, bevor es wieder nach Hause geht.
Zuschauerrekord und erfolgreiche EM-Premiere
„Die Jänner-Rallye 2012 war das erwartete Spektakel“, sind sich die Veranstalter rund um Ferdinand Staber, dem Obmann des Rallyeclub Mühlviertel, einig: „Besonders wichtig war für uns die Sicherheit an der Strecke, diesbezüglich hat alles vorzüglich geklappt. Darüber hinaus gab es sportlich viele spannende Höhepunkte, dies schon allein durch die erstklassige Besetzung.“ 140.000 Zuschauer sahen Jan Kopecky als ersten Sieger der Saison. Das ist Rekord, im Vorjahr waren rund 125.000 Rallyefans mit dabei. Die 99 startenden Teams aus zwölf Nationen absolvierten 18 Sonderprüfungen.
.. wenn die Boliden um die Kurven kratzen. Aber leider konntne sich einige der Herrn nicht an die Limits im Straßenverkehr halten und wurden wie es die Polizei will per Bühnenshow vorgeführt. Ein paar mal 25€ und ein paar 35€ - für 75 km/h im Ortsgebiet eigentlich sehr milde. Ich hoffe das BMI hat mit mir auch etwas Rücksicht, wenn es um das Limit geht.
die Fahrzeuge stachen so richtig aus dem Straßenverkehr, eigentlich wie Lego-Manderl, welche mit Stuzhelmen hinter den Steuer klemmten und wahrscheinlich die Kat alle ausgebaut hatten, damit der Sound so richtig groovt.
Mir hatts gefallen, speziell der Sound und das aufgemotzte Dasein eines Jeden.
Weiter so, aber bleibt bitte im Mühlviertel. *gg*
diese Hobbyfahrer braucht wirklich kein Mensch. Es waere besser wenn diese sich eine richtige Sportart suchen würden wie Laufen wo man auch körperlich gefordert wird
Sie sind sich sicher, daß Teilnehmer der österreichischen Staatsmeisterschaft nix für ihre Fitness tun??
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