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Donnerstag, 23. Februar 2012, 03:26 Uhr Linz  0°C ·  Eferding  -1°C ·  mehr Wetter »
Oberösterreich

Luftqualität in Oberösterreich schlecht

Die Feinstaubbelastung in Oberösterreich war im Vorjahr laut Bilanz des Verkehrsclub Österreichs (VCÖ) zu hoch. Vor allem in Linz waren die Menschen einer hohen Belastung ausgesetzt. Der VCÖ fordert für Linz eine Umweltzone und rät außerdem vom Bau des Westrings ab.

"Für die Luftqualität war 2011 kein gutes Jahr - auch nicht in Oberösterreich", wird die aktuelle VCÖ -Feinstaubbilanz zusammengefasst. Bei den Messstellen in Linz, Enns und Traun wurde der erlaubte Jahresgrenzwert überschritten. Die Daten der Feinstaubbilanz im Detail: In Linz war bei der Messstelle Römerbergtunnel (Höhe B139) die Belastung am höchsten, an 45 Tagen war zu viel Feinstaub in der Luft, ebenso bei der Messstelle "24er Turm" an der A7. In Enns wurden an 28 Tagen der Grenzwert überschritten, in Traun 27 mal.

Zu viel Feinstaub macht krank. Lungenschäden und Herz-Kreislauferkrankungen können die Folgen sein. Risikogruppen sind Kinder und ältere Menschen. Am gefährlichsten sind jene ultrafeinen Partikel, die auch in den Blutkreislauf eindringen können. Hauptverursacher dieser Kleinstpartikel sind Diesel-Fahrzeuge aber auch Benzin-Pkw mit Direkteinspritzung.

"Je kleiner die Teilchen, desto gefährlicher"

Deshalb ist nicht das Gewicht der Feinstaub-Emissionen entscheidend, sondern die Anzahl der Partikel. 100 Kleinstpartikel können weniger Gewicht haben als ein grobes Feinstaubkorn, sind aber um ein Vielfaches gesundheitsschädlicher", fordert VCÖ-Expertin Rasmussen Messstellen und Grenzwerte für die Kleinstpartikel PM 0,1 (Umfang ist ein Hunderstel der PM10, die derzeit gemessen werden).

Die Luftqualität im Jahr 2011 war österreichweit schlechter als im Jahr 2010. Der VCÖ weist darauf hin, dass an 76 der insgesamt 141 Messstellen der Jahresgrenzwert von 25 Tagen mit zuviel Feinstaub in der Luft überschritten wurde. Im Vorjahr war bei 74 Messstellen die Feinstaubbelastung zu hoch, im Jahr 2009 aber nur bei elf Messstellen und im Jahr 2008 bei 15 Messstellen. Mit Ausnahme Vorarlbergs sind alle Bundesländer betroffen. Die meisten Tage mit zu hoher Feinstaubbelastung weisen Leibnitz (76 Tage) und Graz (75 Tage) auf

Für Linz Umweltzonen gefordert

Der VCÖ fordert für Linz die Einführung von Umweltzonen. In Umweltzonen dürfen Fahrzeuge, die die Luft mit besonders vielen Schadstoffen verschmutzen, nicht einfahren. In Deutschland gibt es bereits in mehr als 50 Städten eine Umweltzone, seit 1. Jänner ist im Ruhrgebiet ein 850 Quadratkilometer großes Gebiet (doppelt so groß wie Wien) eine Umweltzone. "Auch in Deutschland gibt es mit Verkehr, Industrie und Hausbrand drei große Verursacher von Feinstaub. Doch im Unterschied zu Österreich ist es in der Autonation Deutschland selbstverständlich, dass auch beim Verkehr wirksame Maßnahmen nötig sind. Eine Erkenntnis, die sich im neuen Jahr auch in Österreich durchsetzen sollte", hofft VCÖ-Expertin Rasmussen. In Berlin sind durch die Umweltzone die besonders schädlichen Dieselrußpartikel um die Hälfte reduziert worden.

Aus diesem Grund rät der VCÖ Linz vom Bau des Westrings ab. Dieser werde mehr Lkw- und Pkw-Verkehr nach Linz bringen, die Schadstoffbelastung dadurch zunehmen. Auch eine Partikelfilterpflicht für alte Lkw und Baumaschinen sei notwendig.

Überschreitungen in Oberösterreich:

Linz Römerbergtunnel B139: 45 Tage (45 Tage)
Linz 24er Turm A7: 45 Tage (24 Tage)
Graz West - Eggenberg: 44 Tage (39 Tage)
Linz Neue Welt: 38 Tage (45 Tage)
Linz Stadtpark Noßbergerstraße: 33 Tage (28 Tage)
Wels: 31 Tage (38 Tage)
Enns: 28 Tage (43 Tage)
Traun: 27 Tage (38 Tage)
Linz Paracelsusstraße: 26 Tage (keine Daten)


 

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Einen VussgeherClubÖsterreich zum Auto · von KlausBrandhuber (201) · 02.01.2012 20:56 Uhr

zu hören, ist dasselbe, wie einen Waffenproduzenten zum Frieden in der Welt zu befragen.
Leute: Grüne und Demokratie, das geht nicht zusammen; dafür Grüne und Karl Murx.
Da fällt mir Josef Weinheber ein: Waunn i was z'redn hätt, vastehst, i schoffat olles ab. Vastehst? Ergänzt von Grünen: Olle Auto g'hern obg'schofft!
Und Jean-Jacques Rousseau: Zurück zur Natur, hinauf auf die Bäume.

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Luftqualität in Oberösterreich · von cicero (3673) · 02.01.2012 18:57 Uhr

Nun haben also die OÖ Grüne gewählt bis zum Abwinken und die Luft wird nicht besser ?

Kein Wunder, wenn kein Wind weht ?
Das Klima macht noch immer die Natur, ihr lieben Grünlinge !
Da könnt ihr noch soviele Luft-100-er installieren, wie ihr wollt !

Ich bin kein Umweltgegner, im Gegenteil.
Ich stehe für nachhaltige Erhaltung unserer Natur & Umwelt.

Ich fahre mit Fahrrad & E-Moped 7 km zur Arbeit.
Ölscheichs, Nein Danke !

Wenn die nächste Ölkrise kommt, lache ich mir in Fäustchen.
Die SUV Fahrer sollen dann brennen wie ein Luster.
Die Spritpreise sollten auf das Doppelte erhöht werden.
Mit 80 % Steuern.
Dann hört sich der sinnlose Lkw Verkehr in Europa auch auf.
Käse aus Frankreich nach Österreich transportieren - Wozu ?
Stinkt der französische Käse besser ? traurig

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Käse aus Frankreich.... · von wilderer (980) · 02.01.2012 21:57 Uhr

...ist aus Rohmilch, gut gereift und ordentlich produziert! Und trotz der Tatsache, daß ich Landrover oder Unimog fahre, war die Luft am Pötschen ganz formidabel! Mit dem Benzinpreis geb ich Dir recht, noch viel zu billig! Sonst könnte das Lumpenproletariat aus WL,WE,LL,L,UU und RO nicht unsere Gegend mit den Leasingautos verstinken und dabei doof aus dem Fenster schauen!

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Artikel 02. Januar 2012 - 10:38 Uhr
nachrichten.at
Bild vergrößern Feinstaub- und Stickoxidbelastung in Linzer Luft bleibt problematisch

Bis zu zwei Drittel des Feinstaubs in der Linzer Luft kommen vom Autoverkehr. Die Voest hat ihren Ausstoß stark gesenkt.  Bild: Weihbold

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