Zur letzten Informationsveranstaltung zum Thema Gemeindezusammenlegung von Pregarten, Hagenberg und Wartberg vor der Volksbefragung lud die Hagenberger Bürgermeisterin Kathrin Kühtreiber (VP) am Mittwoch. Das Interesse war groß, 350 Menschen aus allen drei Gemeinden kamen, um den insgesamt acht Diskussionsteilnehmern zuzuhören. Mit dabei auch Softwarepark-Leiter Bruno Buchberger, der neben dem Pregartner Bürgermeister Anton Scheuwimmer (VP) einer der Verfechter einer gemeinsamen Stadt Aist ist. „Die Region steht vor großen Herausforderungen, und jeder sagt: Ja, wir brauchen dies oder jenes. Aber keiner setzt sich dafür ein“, so Buchberger. Harte Worte gegen eine Fusion fand hingegen Walter Sticht, Geschäftsführer der in Hagenberg ansässigen STIWA Holding: „Ich halte eine Stadt Aist für idiotisch und völlig am Thema vorbei. In dem Fall würde ich mir überlegen, ob ich hier noch investiere.“ Wie schon in allen Diskussionen zuvor wurde vor allem von den Aist-Gegnern der Ruf nach verstärkter Kooperation laut. „Wir können vieles umsetzen, dazu brauchen wir keine Stadt Aist“, so Kühtreiber. Auch ihr Wartberger Kollege Erich Hackl (SP) wünscht sich mehr Zusammenarbeit. Eine Annäherung von Gegnern und Befürwortern gab es nicht. Einig war man sich aber, dass die Hagenberger am 27. November bei der Volksbefragung von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen sollen. (eiba)
"Hagenberg ist eine Marke, die in der ganzen Welt bekannt ist. Das gilt es zu erhalten."
Wilhelm Burger, Dekan FH Hagenberg
"Jeder Gemeindevertreter arbeitet für seinen Ort, und es ist niemand da, der sich für die Region einsetzt."
Bruno Buchberger, Leiter Softwarepark Hagenberg
"Je größer die Feuerwehr, desto mehr Nachwuchsprobleme und weniger Motivation."
Konrad Remplbauer, Kommandant FF Hagenberg
Pistenspaß – „Besser kann es nicht sein“
OMV stößt auf große Gasquelle, bangt aber um Nabucco-Projekt
Aufstand gegen Chelsea-Trainer
Aschermittwoch in Bayern: Maulkorb für die CSU-Wadlbeißer