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Oberösterreich

Linzer Risiko-Pilot steckte wieder in Felswand fest

WERFEN/LINZ. Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen musste Student Thomas Sacher (27) von einem Hubschrauberteam aus einer Felswand im Salzburger Pongau geborgen werden. Diesmal wollte der Paragleiter seinen beim Absturz Anfang Oktober zurückgelassenen Gleitschirm gemeinsam mit einem Freund bergen. Der Bruchpilot hatte dabei nur bedingt Erfolg.

Ist es Künstlerpech oder einfach nur Dummheit? Thomas Sacher musste Samstagabend schon wieder aus einer Felswand im Bereich des Rauchecks in Werfen (Pongau) gerettet werden. Vor zwei Wochen war der begeisterte Paragleiter aus Linz in 2300 Meter Höhe in ein Thermik-Loch geraten und abgestürzt. Sein Notschirm war daraufhin auf 1700 Meter Höhe hängen geblieben. Sacher hatte sich auf einen Felsvorsprung retten können und war vom Hubschrauber „Christophorus 6“ geborgen worden.

Diesmal wollte Sacher mit seinem Freund Christoph F. (28) aus Steyr auf eigene Faust den damals zurückgelassenen 4000 Euro teuren Gleitschirm sowie seinen Rucksack samt Geldtasche, Handy und Schlüsselbund aus der Wand bergen. Laut Werfener Polizisten habe er zuvor versucht, Bergrettung und Polizei für die Bergung zu organisieren, aufgrund des zu großen Risikos jedoch Absagen erhalten.

„Er hat sich nicht abhalten lassen und ist mit seinem Freund viel zu spät auf den Berg gestartet“, sagt ein Exekutivbeamter, „das war eine völlig verrückte Tat. Kurz vor 17 Uhr hat er sich telefonisch bei uns gemeldet, dass sie in rund 1900 Meter Höhe festsitzen.“

Eine Aussage, der Thomas Sacher widerspricht: „Ich war gar nicht oben, sondern habe zwei Freunde engagiert, die das für mich machen hätten sollen.“ Der Beamte zum Dementi: „Das ist verständlich. Es ist ihm wohl gedämmert, was für einen Blödsinn er da gemacht hat!“

Gerettet wurde das unerfahrene Bergsteiger-Duo von Alfred Pritz von der Flugpolizei: „Die waren fahrlässig unterwegs und haben immer nur von Pech gesprochen! Der Einsatz war auch für uns nicht ungefährlich.“ Vom Helikopter-Team wurden auch Rucksack, Handy und Geldtasche geborgen. „Das haben wir präventiv gemacht. Die beiden waren so drauf, dass sie es sonst nocheinmal probiert hätten.“

Sacher war schon vor einem Jahr in die Schlagzeilen geraten: Beim „Red Bull Dolomitenmann“ in Lienz war er mit seinem Schirm in ein Einfamilienhaus geflogen, hatte eine Schwangere mitgerissen und war in deren Schlafzimmer gelandet.

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da könnte ein "nicht-linzer" schon was ... · von mausfanger (18420) · 17.10.2011 22:44 Uhr

vermuten ... annehmen ... mutmaßen ツ

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Risiko · von franzjosefs (216) · 17.10.2011 11:07 Uhr

Der Mann ist nicht dumm oder fahrlässig. Er ist ein ausgewachsener, rücksichts- und verantwortungsloser Vollidiot, für den andere Menschen ihr Leben riskierte.
http://gedaunknsplitta.blog.de

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@ franzjosefs · von luckyluke (750) · 17.10.2011 22:36 Uhr

richtig, ein ausgewachsener, rücksichts- und verantwortungsloser Vollidiot, das trifft zweifellos auf diesen Pleite-Pech-und Pannen-Bruchpiloten zu.
4000 Euro ist der Fallschirm wert, plus Handy und Geldbörse, und das wollte er sich unter Lebensgefahr für sich und Andere aus der Wand holen..

Hoffentlich werden die saftigen Kosten für seine Rettung von ihm gefordert bzw. mit allen nur möglichen Mitteln eingetrieben.
Fünfzehntausend Euro sind für so eine Bergung mit dem Hubschrauber und Gefahrenzulage für die Bergretter durchaus angemessen.

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Artikel 17. Oktober 2011 - 00:04 Uhr
Gerald Winterleitner
Bild vergrößern Thomas Sacher

Vor zwei Wochen saß Thomas Sacher in der Wand fest.  Bild: ÖAMTC

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