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Oberösterreich

Kussverbot: Für BZÖ und AKS mittelalterlich

LINZ. „Mittelalterlich“ und „eine unzulässige Einmischung der Schule in die Privatsphäre von Jugendlichen“ ist das Kussverbot für den oberösterreichischen BZÖ-Landessprecher, den Nationalratsabgeordneten Rainer Widmann. Der Direktor sei offenbar weltanschaulich im Mittelalter steckengeblieben, findet auch die Aktion Kritischer Schüler (AKS).

Kein Verbot werde auch nur einen einzigen Kuss tatsächlich verhindern, so der BZÖ-Landessprecher. Besser wäre es mit den Jugendlichen zu vereinbaren, welches Verhalten man im respektvollen Umgang miteinander am Schulgelände erwarten könne, regte er in einer Presseaussendung an.

Die Linzer Vorsitzende der AKS, Vanessa Gaigg, bezeichnete das „Kussverbot“ in einer Presseaussendung als „lächerlich und vollkommen übertrieben“. Es sei absolut nicht notwendig, dass die Schüler den „stockkonservativen Ansichten ihres Direktors“ folgen, so Bundesvorsitzender Klaus Baumgartner. Die AKS kündigte für Nachmittag eine Aktion vor der betroffenen Schule an.
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Artikel 19. November 2008 - 13:44 Uhr
apa/nachrichten.at
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