Es waren klare Worte, mit denen gestern die Spitze der Landes-VP ihren Landtagsabgeordneten rügte. „Hüttmayr muss alle Beschlüsse, die er als Bürgermeister oder Präsident des Zivilschutzverbandes alleine getroffen hat, vom Vorstand absegnen lassen und nachbringen“, sagte etwa VP-Landesgeschäftsführer Michael Strugl. VP-Landesparteiobmann Josef Pühringer gab eindeutige Richtlinien vor, wie sich Hüttmayr künftig zu verhalten hat: „Er kann nicht Aufträge an seine eigene Firma vergeben, das muss in diesem Fall der Vorstand machen, und nicht der Geschäftsführer oder Bürgermeister.“ Unter der Voraussetzung, dass alles in Zukunft so ablaufen werde, hätte Hüttmayr weiter sein Vertrauen, so der Landeshauptmann.
Rückhalt genießt Hüttmayr offenbar auch noch in den eigenen Reihen: „Ich vertraue ihm nach wie vor“, sagt Vöcklabrucks Bürgermeister Herbert Brunsteiner. Hüttmayrs Vorgangsweise wertet er allerdings als ungeschickt und politisch nicht okay. Keine gute Optik sieht darin auch VP-LAbg. Michaela Langer-Weninger aus dem Mondseeland. Er habe aber sicher nichts in böser Absicht getan.
Aber auch kritische Stimmen sind aus der Bezirks-VP zu hören. Dass sich Hüttmayr just im Jahr des Ehrenamtes als Präsident des Zivilschutzverbandes mehr als 10.000 Euro Aufwandsentschädigung herausschlägt, das verstünden selbst eingefleischte Parteimitglieder nicht mehr, sagt ein VP-Insider, der anonym bleiben will.
„Kleinere Aufträge“
Hüttmayr, der als beinharter Unternehmer, sehr leistungsorientiert und nicht gerade zimperlich im Umgang mit seinen Mitarbeitern gilt, hatte, wie berichtet, zugegeben, anlässlich des Umbaus von Gemeindeamt und Lebenshaus Aufträge an seine Firma vergeben zu haben. Dabei hatte er jedoch stets betont, dass alles korrekt abgelaufen sei. Das bestätigt auch Angelika Winzig, Geschäftsführerin des Lebenshauses: „Die Aufträge an Hüttmayrs Firma sind vom Bezirksvorstand geprüft worden. Jeder hat Einsicht bekommen. Da gab es keine Mauschelei.“ Anders die Lage beim Umbau des Gemeindeamts. „Es hat sehr wohl kleinere Aufträge an Hüttmayrs Firma gegeben“, sagt der Puchkirchner Amtsleiter Ernst Gebetsberger. Laut Gemeindeordnung kann der Bürgermeister jedoch bis zu einer Summe von 2000 Euro allein entscheiden.
daß der pepi 2 wohlverdiente funktionäre hintereinander fallen läßt, das erlaubt ihn sein vorgesetzter scharinger nicht.
Und dessen Verantwortung wurde bisher nicht erwähnt. Ist Hüttmayr der alleinige Herrscher in seiner Gemeinde? Eine eigenartige Stille in Puchberg. Entweder wurde der Gemeinderat gekauft, oder besteht aus Angestellten Hüttmayr´s Unternehmen. Eine Anzeige auf Verdacht des Amtsmissbrauches sollte Klarheit schaffen. Denn, ein Check der Gebarung des Bürgermeisters ist mehr als angemessen, alleine schon um zukünftige Vergaben des Bürgermeisters an seine eigenen Unternehmen zu unterbinden. In der Gemeinde muss, so nehme ich an, der gesamte Auftragswert den Hüttmayr (seit Amtsantritt) an sich selbst vergeben hat nachvollziehbar sein. Wenn, so wie er behauptet alles Wasserdicht ist, kann er der Prüfung mit ruhigen Gewissen entgegen sehen.
oder die wissen was Sache ist und es passt alles
als gelernter Österreicher zwar schwer zu akzeptieren aber doch auch möglich
Pistenspaß – „Besser kann es nicht sein“
OMV stößt auf große Gasquelle, bangt aber um Nabucco-Projekt
Aufstand gegen Chelsea-Trainer
Aschermittwoch in Bayern: Maulkorb für die CSU-Wadlbeißer