„Ich kenne ihn persönlich, sein Verhalten ist mir unerklärlich“, sagte sie gestern den OÖNachrichten. Die Extrembergsteigerin war diesen Sommer ebenfalls auf dem K2. Zum sechsten Mal ist sie beim Versuch den Gipfel zu erobern gescheitert. Dass Stangl seinen Gipfelsieg vorgetäuscht hat, „schadet dem Alpinismus und der Profi-Alpinszene“, sagt die Extrembergsteigerin.
Bergsteiger-Legende Peter Habeler hält Stangl für einen leistungsfähigen Bergsteiger. „Aber so einen Blödsinn zu verzapfen, wäre uns nie eingefallen“, sagte der Tiroler. Er kenne keinen einzigen, der so einen Missbrauch betrieben hätte. „Wir haben immer geschaut, dass wir ein Gipfelfoto vom Berg mitnehmen“, sagte er und fügte hinzu: „Sachen, wie eingeschlagene Haken am Gipfel, dienen auch als Beweis.“
Habelers Seilgefährte Reinhold Messner hatte „bis vor kurzem geglaubt“, dass Stangl den Gipfel erreicht hat, „und diese Leistung war die erste, die mich an seinen Touren bisher beeindruckt hat“.
Treue Sponsoren
Die beiden Hauptsponsoren von Skyrunner Christian Stangl, der Bergsport-Ausstatter Mammut und das Bauunternehmen Knauf, wollen sich nach dem vorgetäuschten Gipfelsieg am K2 nicht zurückziehen. In ihren Stellungnahmen zeigten sie sich enttäuscht, betonten aber, dass sie weiter an den Leistungen des Steirers festhalten. Die künftige Kooperation würde laut Knauf-Sprecher Andreas Bauer von Stangls weiteren Zukunftsplänen abhängen. „Es gab keinen vergleichbaren Präzedenzfall in unserem Unternehmen. Aber wir stehen weiterhin zu Christian Stangl und es ist auch nicht geplant den Rechtsweg einzuleiten, um Geld zurückzufordern“, sagte Mammut-Sprecher Harald Schreiber.
Christian Stangl zog sich nun mit seiner Freundin auf eine Alm zurück. Seine Verträge für Veranstaltungen und Vorträge stornierte er aber nicht. (no)
3 Tote gibt es bereits bei Kaltenbrunner´s Bemühungen, alle 8er zu besteigen, von Stangl hat man dergleichen noch nicht gehört ............. da ist mir eine "Notlüge" noch allemal lieber, oder ?
Fotos und Haken als Beweis, das klingt ja als wären die Sportler und die darüber berichtenden Medien noch in der Steinzeit.
Ich dachte immer größere Ereignisse die mit viel Geld verbunden sind werden über GPS usw geprüft und dokumentiert.
Naja, ich gönne ihnen die Erlebnisse, egal ob sie ganz raufkommen oder nicht.
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